Nährstoffe
Dieser Beitrag ist Teil der Serie Sporternährung.
Inhaltsverzeichnis
-1- Nährstoffe
-2- Verdauung
-3- Auf- und Abbaustoffwechsel
-4- Blutzucker, Insulin und Leistung
-Exkurs 1- Energiebereitstellung der Zelle
-Exkurs 2- Superkompensation
-5- Ernährung bei Spielsportarten
-6- Ernährung bei Kraft- und Ausdauersportarten
-7- Sportartenübergreifende Ernährungstipps
-8- Leistungssteigernde Mittelchen – Ende
- Artikelserie Sporternährung als Ebook/PDF kostenlos zum Download-
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Im Einklang mit dem richtigen Training und der passenden mentalen Verfassung schafft die Ernährung die Grundlage für eine solide Leistung. Mit dieser Serie “Sporternährung” sollen Sie erst (Artikel 1-4) ein Grundverständnis für Ernährung entwickeln, um dann die sportartspezifischen Tipps richtig einzurodnen (Artikel 5-8) und ihrem Training so den letzten Schliff zu verpassen.

Nährstoffe
Wir nehmen täglich Nahrung über Essen und Getränke auf. Es gibt Mikro- und Makronährstoffe. Die Makronährstoffe liefern uns Energie, also Kalorien. Sie finden diese Angaben bei den meisten Lebensmitteln als Nährwertangaben auf dem entsprechenden Produkt oder in Nährwerttabellen. Dort finden Sie im Regelfall eine Liste der energieliefernden Bestandteile des Lebensmittels, aufgeteilt in Kohlenhydrate, Proteine bzw. Eiweiß und Fett in g pro 100g Lebensmittel. Sowohl 1 Gramm Kohlenhydrate als auch 1 Gramm Eiweiß liefern ihrem Körper rund 4 Kilokalorien (kcal) und ein Gramm Fett etwa 9 kcal.
Die Mikronährstoffe gliedern sich in Mineralstoffe und Vitamine. Die Mineralstoffe unterteilen sich weiter in Mengen- und Spurenelemente. Diese Mikronährstoffe liefern keine Energie, sind für den Körper aber teilweise lebensnotwendig. Mengen- und Spurenelemente unterscheiden sich lediglich bei der empfohlenen Tagesdosis. Magnesium, Eisen, Zink und Kalzium sind Beispiele für Mengen- und Spurenelemente.
Bei den Vitaminen unterscheidet man zwischen wasser- und fettlöslich. Fettlösliche können gespeichert werden und so kann es zu Überdosierungen kommen. Die fettlöslichen Vitamine sind E, D, K, A, alle anderen sind wasserlöslich.
Dann gibt es als letzte Gruppe noch die Ballaststoffe. Diese können vom Körper nicht verstoffwechselt werden, sie fördern aber die Darmfunktion und tragen zur Sättigung bei.
Neben den Nährwertangaben finden Sie meist auch eine Zutatenliste auf dem Produkt. Dort sind die Inhaltsstoffe der Menge nach geordnet. Leider sind die dort aufgeführten Begriffe für den Laien oft unverständlich. Dennoch geben sie Auskunft, ob ein Brot bespielsweise mit Rübensirup gefärbt wurde, oder ob Zucker mengenmäßig den Großteil eines Lebensmittels ausmacht.




