Abnehmen, nur wie?

Viele fragen sich, “wie nehme ich nur ab?” und suchen nach vielversprechenden Methoden – dann geht es ab in den Zeitschriften- oder Buchladen. Ich stelle Ihnen nun ein Konzept vor, welches wissenschaftlich untersucht wurde und mit oder ohne Beraterunterstützung möglich ist. Sie können es sowohl in der Gruppe, aber auch alleine durchziehen. Das Abspeck-Konzept der Deutschen Gesellschaft für Ernährung “Ich nehme ab” zum Preis von 35 Euro (Stand: 10.12.2007).

Ordner DGE Konzept Ich nehme ab

Bild des DGE-Ordners “Ich nehme ab”

Das Konzept besteht aus einem Ringordner mit rund 220 Blättern; 50 Seiten Einführungsinfos, 80 Seiten mit Erläuterungen zu den zwölf Projektschritten und Fragebögen. Dazu gibt es noch einen Rezeptteil mit 100 Seiten. 35 Euro klingt viel, aber Sie werden noch viel mehr investieren müssen, nämlich die Zeit, in der Sie sich mit den 12 Schritten auseinandersetzen.

Sofern Sie dann mit dem Konzept arbeiten, und den ein oder anderen Tipp heraus filtern, welcher Sie ihrem Ziel näher bringt, schafft das Konzept für Sie einen Wert. Die Gesamtsumme dieser Werte wird locker größer als 35 Euro sein. Natürlich, wenn Sie den Ordner im Schrank stehen haben, ist er verhältnismäßig teuer und bringt keinen Nutzen.

Das Konzept geht ganzheitlich ans Projekt Gewichtsreduktion heran, jede andere Herangehensweise ist zwar verführerisch, wird aber wohl ein Griff ins Klo. Die zahlreichen Fragebögen des Ordners liefern Ihnen selbst oder ihrem Berater einen guten Überblick, an welchen Schräubchen wohl am besten zu drehen ist.

Damit Sie einen Eindruck bekommen, liste ich nun stark verkürzt die 12 Konzeptschritte:

  1. “Ziele und Rahmen” – Ziele bestimmen, Ausgangssituation festhalten, mögliche Störfaktoren ausfindig machen
  2. “Ernährung beobachten” – Ernährungsprotokoll führen und Ist-Zustand festhalten
  3. “Bewegung und Trinken” – Bewegunsprotokoll führen und ggf. gleich optimieren
  4. “Auf der Suche nach dem Fett” – Essensauswahl und -zubereitung prüfen und ändern
  5. “Schlank und satt mit Gemüse und Obst” – Essensauswahl weiter verbessern
  6. “Dickmachenden Gewohnheiten entdecken” – Verhaltensweisen beobachten, notieren, darüber nachdenken und versuchen diese zu ändern
  7. “Entspannen statt Essen bei Stress, Kummer und Langeweile” – situationsbedingte Nahrungsaufnahme erkennen und Alternativen entwickeln
  8. “Krisen meistern” – vom Rückschritt zurück auf die angestrebte Spur
  9. “Nie mehr nie” – alles erlaubt, nur in Maßen
  10. “Positives Denken lernen” – sich selbst annehmen und seine guten Seiten entdecken
  11. “Sich gutes tun” – Belohnungen listen und hin und wieder einige davon einlösen
  12. “Ziel erreicht – was nun?” – Konzept beenden und vorwärts blicken.

Das Programm sollte in etwa drei oder mehr Monaten durchgezogen werden. Mit dem letzten Schritt endet das Konzept, allerdings sollten Sie dann ihre Verhaltensweisen beibehalten – schließlich ist dies der Schlüssel zum Erfolg.

Andererseits ist eine begrenzte Dauer sinnvoll und auch nötig, um seine angestrebten Ziele mit je einem Datum verknüpfen zu können. Idealerweise durchlaufen Sie das Programm in rund drei Monaten, stabilisieren ihr Verhalten und ihr Gewicht für ein halbes Jahr und starten dann wieder drei Monate lang durch – bis Sie ihr Wunschgewicht erreicht haben.

Sie können mich gerne anrufen oder einen Kommentar schreiben, falls Sie weitere Fragen zum Konzept haben. Meine Klienten mit dem Ziel Gewichtsreduktion setzen momentan vermehrt auf dieses Konzept und aus meinen bisherigen Erfahrungen denke ich, dass sie auf einem guten Weg sind.

Weiterführende Links:
* Focus Online – die 10 besten Diäten (Seite 5/11)
* Ernährungsumschau – Evaluation des DGE-Selbsthilfeprogramms “Ich nehme ab”
* Ciao.de – Erfahrungbericht einer mir unbekannten Nutzerin
* Kaufmöglichkeit DGE-Konzept “Ich nehme ab”

Ein Kommentar »»

  1. Ernährungsberatung in Bielefeld | fitfuttern#

    Pingback – 19. Januar 2008 – 19:00

    [...] Krankenkassen bieten oftmals Zuschüsse für fachlich fundierte Programme, einige zahlen ihren Kurs sogar komplett, warum nicht einfach mal bei ihrer Krankenkasse oder ihrem [...]

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