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	<title>fitfuttern &#187; Wissenschaft</title>
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	<description>Blog zu Sport, Ernährung und Beratung</description>
	<lastBuildDate>Mon, 08 Sep 2008 14:05:17 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Mindmap zu Covey&#8217;s &#8220;Die 7 Wege zur Effektivit&#228;t&#8221; / &#8220;Seven Habits of Highly Effective People&#8221;</title>
		<link>http://www.fitfuttern.de/2008/06/07/mindmap-zu-coveys-die-7-wege-zur-effektivitaet-seven-habits-of-highly-effective-people/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 19:57:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Steven R. Covey schrieb 1989 einen Bestseller: Die 7 Wege zur Effektivit&#228;t: Prinzipien f&#252;r pers&#246;nlichen und beruflichen Erfolg. Ich erstellte eine Mindmap, um die Inhalte des Buches f&#252;r mich besser zu sortieren und stelle sie gern zur Verf&#252;gung. Es gibt die Mindmap als MM-Datei, damit kann sie im freien Mindmap-Programm &#8220;FreeMind&#8221; bearbeitet werden und dar&#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Steven R. Covey schrieb 1989 einen Bestseller: Die <a title="Amazon Link Covey Seven Habits" href="http://www.amazon.de/Die-Wege-zur-Effektivit%C3%A4t-pers%C3%B6nlichen/dp/3897495732">7 Wege zur Effektivit&#228;t: Prinzipien f&#252;r pers&#246;nlichen und beruflichen Erfolg</a>. Ich erstellte eine Mindmap, um die Inhalte des Buches f&#252;r mich besser zu sortieren und stelle sie gern zur Verf&#252;gung. Es gibt die Mindmap als MM-Datei, damit kann sie im freien Mindmap-Programm &#8220;<a title="Wikipedia FreeMind" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freemind">FreeMind</a>&#8221; bearbeitet werden und dar&#252;ber hinaus als PNG f&#252;r die Leute die sie nur ansehen m&#246;chten.</strong></p>
<p>Covey sichtete in seiner Doktorarbeit 200 Jahre Management-Literatur und trug die sinnvollsten Dinge zusammen, so entstanden die 7 Gewohnheiten. Das Buch ist in vielen Sprachen &#252;bersetzt und auch als H&#246;rbuch verf&#252;gbar. Die Mindmap erstellte ich auf der Grundlage der englischen Ausgabe in deutsch, es ist also wahrscheinlich, dass ich einige Begriffe anders &#252;bersetzte als dies der Fachmann tat.</p>
<p>Inspiriert wurde ich von <a title="Mindmap GTD Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:GettingThingsDone.png&amp;filetimestamp=20061117210804">Rene Webers Mindmaps zur Selbstmanagement-Methode &#8220;Getting Things Done&#8221;</a>, aber ich musste feststellen, bis ich solche Mindmaps erstellen kann, wird noch der ein oder andere Tag vergehen. Die Mindmap ist umfassend und recht standardm&#228;&#223;ig, aber durch die MM-Datei kann man ja selbst Hand anlegen. Notizen sind durch ein Bleistift-Icon gekennzeichnet. Die beiden Bilder zeigen einmal die Mini-&#220;bersicht, und einen Auszug einer aufgeklappten Wolke. Unten kann man das gesamte PNG ansehen oder herunterladen wenn man auf das Vorschaubild klickt. Die MM-Datei kann man mit einem Rechtsklick &#8220;Ziel speichern unter&#8221; auf den Rechner laden und mit dem Programm FreeMind bearbeiten.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/sevenhabits-ueberblick.png"><img class="alignnone size-full wp-image-141 aligncenter" title="sevenhabits-ueberblick" src="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/sevenhabits-ueberblick.png" alt="Seven Habits - &#220;berblick" width="400" height="242" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/mm-sevenhabits-auszug.png"><img class="alignnone size-full wp-image-142 aligncenter" title="mm-sevenhabits-auszug" src="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/mm-sevenhabits-auszug.png" alt="seven-habits-auszug" width="399" height="335" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><em><strong>DOWNLOAD</strong></em>: Gesamte Mindmap Seven Habits als PNG-Datei (Vorschaubild unten) oder als <a href="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/mm-seven-habits.mm">mm-seven-habits</a>.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/mm-seven-habits.png"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-143 aligncenter" title="mm-seven-habits" src="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/mm-seven-habits-150x150.png" alt="Mindmap Seven Habits Gesamt PNG" width="150" height="150" /></a></p>
<h3>Werbung (<a title="fitfuttern Werbehinweis)" href="http://www.fitfuttern.de/hinweise-zur-werbung/">Hinweis</a>)</h3>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=blogatelier-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=0743269519&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=blogatelier-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3897495732&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=blogatelier-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3897496240&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Diplomarbeit &#8220;Konzeption, Aufbau und Betrieb eines Ern&#228;hrungsberaterblogs&#8221;</title>
		<link>http://www.fitfuttern.de/2008/05/23/diplomarbeit-konzeption-aufbau-und-betrieb-eines-ernaehrungsberaterblogs/</link>
		<comments>http://www.fitfuttern.de/2008/05/23/diplomarbeit-konzeption-aufbau-und-betrieb-eines-ernaehrungsberaterblogs/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 May 2008 12:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[aufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
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		<category><![CDATA[konzept]]></category>
		<category><![CDATA[theorie]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Konzeption, Aufbau und Betrieb eines Ern&#228;hrungsberaterblogs&#8221; lautet der Titel meiner Diplomarbeit. Die Arbeit umfasst samt Anh&#228;nge knapp 200 Seiten wurde mit 1,3 bewertet, ist farbig und &#8220;fitfuttern&#8221; bildet den Praxisteil der Arbeit. Wenn Sie die Arbeit als PDF m&#246;chten, schreiben Sie mir bitte eine E-Mail oder nutzen das Kontaktformular. Die Arbeit gebe ich im Regelfall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Konzeption, Aufbau und Betrieb eines Ern&#228;hrungsberaterblogs&#8221; lautet der Titel meiner Diplomarbeit. Die Arbeit umfasst samt Anh&#228;nge knapp 200 Seiten wurde mit 1,3 bewertet, ist farbig und &#8220;fitfuttern&#8221; bildet den Praxisteil der Arbeit. Wenn Sie die Arbeit als PDF m&#246;chten, schreiben Sie mir bitte eine <a title="fitfuttern Kontaktformular und E-Mail-Adresse" href="http://www.fitfuttern.de/impressum/">E-Mail oder nutzen das Kontaktformular</a>. Die Arbeit gebe ich im Regelfall kostenlos weiter.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/dpa_bild_seitenstruktur-blog.png"><img class="alignnone size-full wp-image-138 aligncenter" title="Diplomarbeit Einteilung Struktur Blog " src="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/dpa_bild_seitenstruktur-blog.png" alt="" width="240" height="160" /></a></p>
<p>Interessant sollte die Arbeit f&#252;r alle Ern&#228;hrungsberater, (werdenden) Webworker, Blogger, WordPress-Nutzer, Suchmaschinenoptimierer,  Gewichtsreduzierer und Berater sein. Am Ende warf ich einen Blick darauf, wie ein Laie den Weg von Null auf Blog wohl am geschicktesten meistert.</p>
<p>Das Inhaltsverzeichnis der Arbeit gibt Ihnen schnell Aufschluss, welche Gedanken ich mir gemacht habe. Als Blogprogramm wurde WordPress eingesetzt und meine Klienten wollten ihr Gewicht mindern. Ich untersuchte an welchen Stellen das Internet und Websites, in diesem Fall der Blog &#8220;fitfuttern&#8221;, beim Beratungsprozess hilft.</p>
<p>Die Seitenzahl (118+80) erscheint f&#252;r eine Diplomarbeit sehr hoch, aber es gibt sogar noch Vieles, was gemacht werden musste und in der Arbeit nur kurz erw&#228;hnt wird, bspw. die Erstellung der Oberfl&#228;che (Theme) und die Gedanken zum Webdesign. Nur so war es m&#246;glich, folgendes Ergebnis zu erreichen:</p>
<ul>
<li>Umsetzung des Blogs von der Konzeption bis zur Inbetriebnahme (Erstellung von Lasten- und Pflichtenheft rund um die Themen Ziele, Zielgruppe, Infrastruktur, Webdesign, Blogstruktur, Bloginhalte, Blogauswertung)</li>
<li>Filtern und Umsetzen der f&#252;r den Blog g&#252;nstigen Ma&#223;nahmen (Anmeldung in Verzeichnissen, Schaffung von angrenzenden Ma&#223;nahmen (Nutzen der Bloginhalte in der Beratung, Aufbau von Vortr&#228;gen und Printmedien))</li>
<li>Betrieb des Blogs unter Ber&#252;cksichtigung des Klienten- und Beraternutzens (Beratung der Klienten (Gewichtsreduktionsprogramm &#8220;Ich nehme ab&#8221;), Contenterstellung, Einrichtung eines Mitgliederbereichs f&#252;r die Klienten,  Suchmaschinenoptimierungskampagne)</li>
<li>Evaluation aller Ma&#223;nahmen (Klienten-, Expertenbefragung, Websiteanalyse)</li>
</ul>
<p>Ich denke nach dieser Arbeit, dass Blogs und das Internet eine sehr wichtige Rolle in der (Ern&#228;hrungs-)Beratung einnehmen werden. Wenn Sie Fragen zur Arbeit oder den obigen Themengebieten haben, kontaktieren Sie mich. Aktuell suche ich noch eine Arbeitsstelle und bin somit offen, Sie bei Ihrem Projekt oder Anliegen zu unterst&#252;tzen.</p>
<p>Nochmals vielen Dank an alle, die einen Beitrag zur Arbeit leisteten, insbesondere die Experten, Klienten und Projektpartner, die mit ihren R&#252;ckmeldungen nicht geizten. Monika &#228;u&#223;erte sich zu <a title="Experte WordPress Webwork" href="http://www.webdesign-in.de/">WordPress und zur Webentwicklung</a>, Stephan als <a title="Experte Selbst und Zeitmanagement GTD" href="http://www.toolblog.de/">Berater und Experte f&#252;r Selbst- und Zeitmanagement</a>, Thomas als Projektpartner und Inhaber der <a title="Kalorientabelle FDDB info Ern&#228;hrungstagebuch " href="http://fddb.info/">Kalorientabelle FDDB</a>.</p>
<p style="margin-top: 0.2cm; margin-bottom: 0.2cm;"><em><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></em> der Diplomarbeit von Jochen Bauer, M&#228;rz 2008 &#8220;Konzeption, Aufbau und Betrieb eines Ern&#228;hrungsberaterblogs&#8221;:</p>
<p style="margin-top: 0.2cm; margin-bottom: 0.2cm;">Einleitung 8</p>
<p style="margin-top: 0.2cm; margin-bottom: 0.2cm;">1	Blog	11</p>
<p style="margin-bottom: 0.1cm;">1.1 Blogs – Definition, Einordnung und Abgrenzung	11</p>
<p style="margin-bottom: 0.1cm;">1.2 Einteilung von Blogs	12</p>
<p style="margin-bottom: 0.1cm;">1.3 Eigenschaften und Techniken von Blogprogrammen	13</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">1.3.1 Blog als Geflecht von Beitr&#228;gen, Kategorien und Seiten	13</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">1.3.2 Kommentare, Track- und Pingbacks als M&#246;glichkeiten zur Diskussion	15</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">1.3.3 Nachrichten mittels Really Simple Syndication verfolgen	16</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">1.3.4 Beziehungen als Blogroll ausweisen	17</p>
<p style="margin-bottom: 0.1cm;">1.4 Ausma&#223;e der Blogosph&#228;re	19</p>
<p style="margin-bottom: 0.1cm;">1.5 Besonderheiten und Entwicklungen im Internet	22</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">1.5.1 Beschreibung des Long Tails	22</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">1.5.2 Wandel im Netz	24</p>
<p style="margin-bottom: 0.1cm;">1.6 Rechtliche Probleme und Kosten eines Blogs	25</p>
<p>2	Beratung als Prozess	27</p>
<p style="margin-bottom: 0.1cm;">2.1 Definition des Beratungsprozesses	27</p>
<p style="margin-bottom: 0.1cm;">2.2 Beschreibung des Modells der integrativen Beratung	28</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">2.2.1 Die Anfangsphase	28</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">2.2.2 Die Mittelphase	30</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">2.2.3 Das Ende des Prozesses	31</p>
<p style="margin-bottom: 0.1cm;">2.3 Konzept zur Klientenbetreuung	33</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">2.3.1 Beschreibung des Gesamtkonzepts	33</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">2.3.2 Aufbau des Programms „Ich nehme ab“	34</p>
<p style="margin-bottom: 0.1cm;">2.4 Folgen und M&#246;glichkeiten f&#252;r einen Ern&#228;hrungsberaterblog	36</p>
<p style="margin-top: 0.2cm; margin-bottom: 0.2cm;">3	Online-Marketing	38</p>
<p style="margin-bottom: 0.1cm;">3.1 Einordnung in den Marketing Mix	38</p>
<p style="margin-bottom: 0.1cm;">3.2 Internet- und Online-Marketing	39</p>
<p style="margin-bottom: 0.1cm;">3.3 Instrumente des Online-Marketings	39</p>
<p style="margin-bottom: 0.1cm;">3.4 Suchmaschinenoptimierung im Detail	42</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">3.4.1 Wirtschaftliche Relevanz von Suchmaschinen	42</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">3.4.2 Google als Ma&#223; aller Dinge	42</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">3.4.3 Gedanken zum Vorgehen: SEO-Strategie	44</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">3.4.4 Keywords recherchieren	45</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">3.4.5 Onsite-Optimierung	46</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">3.4.6 Offsite-Optimierung	55</p>
<p style="margin-top: 0.2cm; margin-bottom: 0.2cm;">4	Praxisbericht	58</p>
<p style="margin-bottom: 0.1cm;">4.1 Konzeption des Ern&#228;hrungsberaterblogs	58</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">4.1.1 Lastenheft	58</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">4.1.2 Pflichtenheft	63</p>
<p>4.2 Aufbau des Blogs	73</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">4.2.1 Kernkomponenten und Umfeld bereitstellen	73</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">4.2.2 Entwicklung des Blogs	75</p>
<p style="margin-bottom: 0.1cm;">4.3 Blog strukturieren	79</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">4.3.1 Bildschirm einteilen	79</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">4.3.2 Gestaltung der Seiten	80</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">4.3.3 Struktur verleihen und Styleguide anlegen	82</p>
<p style="margin-bottom: 0.1cm;">4.4 Betrieb des Blogs	84</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">4.4.1 Grunds&#228;tzliche &#220;berlegungen	84</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">4.4.2 Sinnvolle T&#228;tigkeiten	90</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">4.4.3 Ausblick auf kommende T&#228;tigkeiten	92</p>
<p style="margin-top: 0.2cm; margin-bottom: 0.2cm;">5	Diskussion	94</p>
<p>5.1 R&#252;ckblick zum Blogentwurf, -bau und -betrieb	94</p>
<p style="margin-bottom: 0.1cm;">5.2 Evaluation	97</p>
<p style="margin-bottom: 0.1cm;">5.3 Fazit	103</p>
<p style="margin-top: 0.2cm; margin-bottom: 0.2cm;">Schlussbemerkung	113</p>
<p style="margin-top: 0.2cm; margin-bottom: 0.2cm;"><em><strong>Inhaltsverzeichnis Anhang:</strong></em></p>
<p style="margin-left: 1.51cm; margin-bottom: 0cm;">Anhang 1: „Gewichtsreduktionsprogramm zur Klientenbetreuung“</p>
<p style="margin-left: 1.51cm; margin-bottom: 0cm;">Anhang 2: „Dokumentation des Beratungsprozesses bei der Klientin Birgit“</p>
<p style="margin-left: 1.51cm; margin-bottom: 0cm;">Anhang 3: „Interviews“</p>
<p style="margin-left: 1.51cm; margin-bottom: 0cm;">Anhang 4: „Keywordrecherche zu „ern&#228;hrungsberatung““</p>
<p style="margin-left: 1.51cm; margin-bottom: 0cm;">Anhang 5: „Handouts zu den Vortr&#228;gen“</p>
<p style="margin-left: 1.51cm; margin-bottom: 0cm;">Anhang 6: „Matrix zum Entwicklungsprozess“</p>
<p style="margin-left: 1.51cm; margin-bottom: 0cm;">Anhang 7: „Beitrags&#252;berschriften im Beobachtungszeitraum“</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wissenschaft wirft Blick auf Getting Things Done</title>
		<link>http://www.fitfuttern.de/2008/03/20/wissenschaft-wirft-blick-auf-getting-things-done/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 08:15:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[forschung]]></category>
		<category><![CDATA[gtd]]></category>
		<category><![CDATA[theorie]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Getting Things Done&#8221;, kurz GTD, ist ein System zur Selbstorganisation. Francis Heylighen und Clement Vidal von der Freien Universit&#228;t Br&#252;ssel ver&#246;ffentlichten einen wissenschaftlichen Aufsatz zur Selbstmanagementmethode &#8220;Getting Things Done&#8221; von David Allen. Es ist die erste wissenschaftliche Arbeit, die GTD genauer untersucht. Die ECCO-Wissenschaftler (Evolution, Complexity and Cognition research group) verglichen die Prinzipien, die GTD [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Getting Things Done&#8221;, kurz GTD, ist ein System zur Selbstorganisation. Francis Heylighen und Clement Vidal von der Freien Universit&#228;t Br&#252;ssel ver&#246;ffentlichten einen wissenschaftlichen Aufsatz zur Selbstmanagementmethode &#8220;Getting Things Done&#8221; von David Allen. Es ist die erste wissenschaftliche Arbeit, die GTD genauer untersucht. Die ECCO-Wissenschaftler (Evolution, Complexity and Cognition research group) verglichen die Prinzipien, die GTD zu Grunde liegen, mit aktueller wissenschaftlicher Literatur. </strong></p>
<h3>Heutige Probleme bei der Wissensarbeit</h3>
<p>Wissensarbeit ist schwierig: Wir wissen, wie wir Infos speichern und wie wir physische Prozesse geschickt strukturieren und somit beschleunigen k&#246;nnen. Wir wissen aber kaum etwas dar&#252;ber, wie wir den <em><strong>Prozess von der eingehenden Information bis zum Start des physischen Prozesses</strong></em> m&#246;glichst effizient bew&#228;ltigen.</p>
<p>Unsere Erkenntnisse beim Treffen von Entscheidungen, bei der Projektplanung und beim Probleml&#246;sen m&#252;ssen immer gepr&#252;ft werden, ob sie aktuell noch g&#252;ltig sind. In einer <em><strong>&#8220;neuen&#8221; Welt mit Informations&#252;berflutung</strong></em> m&#252;ssen die Herangehensweisen vielleicht &#252;berdacht und  ge&#228;ndert werden. Der <em><strong>klassische Weg</strong></em> besteht darin, Ziele zu formulieren, diese nach Priorit&#228;ten zu ordnen, notwendige Handlungen ausfindig zu machen und den damit verbundenen Ressourceneinsatz fest zu stellen. Anschlie&#223;end werden dann die T&#228;tigkeiten ausgef&#252;hrt, die mit dem geringsten Ressourceneinsatz den gr&#246;&#223;ten Nutzen f&#252;r die priorisierte Aufgabe haben.</p>
<p>Ja, so weit, so gut, aber was machen wir, wenn sich Priorit&#228;ten und Ressourcen zwischenzeitlich und unvorhersehbar &#228;ndern? Oder wenn die Anzahl der M&#246;glichkeiten tagt&#228;glich variiert. Solche <em><strong>dynamische Rahmenbedingungen</strong></em> lassen eine klassische Herangehensweise schwierig oder unsinnig werden. Ganz problematisch ist es in einem solchen wandlungsf&#228;higen Umfeld einen Projektplan abzugeben, der die Grundlage f&#252;r die Bewilligung notwendiger Mittel ist.</p>
<p>Alternativ kann man auf die <em><strong>Planung verzichten und einfach vor sich hin werkeln</strong></em>. Wichtig ist dabei, dass die R&#252;ckmeldung der Handlung aufgenommen und verarbeitet wird. Dann kann entsprechend weiter gemacht oder reagiert werden. Auf diese Weise n&#228;hert man sich dem Ziel. Das klingt chaotisch, ist aber oftmals der einzige m&#246;gliche Weg und einige Male deutlich effizienter als der klassische! Schlie&#223;lich ist ein unbrauchbares Ergebnis (Forschung zum 1 Liter-Auto, obwohl bereits die ersten fliegenden Teppiche auf den Markt kommen) oder lang durchdachte, aber nutzlose Projektpl&#228;ne eine schlechtere Alternative.</p>
<p>Nat&#252;rlich k&#246;nnen gro&#223;e Projekte, wenn sie denn planbar sind, auch geplant werden, aber ein System muss dennoch flexibel genug sein, damit eine Anpassung der Pl&#228;ne m&#246;glich ist. <em><strong>Allens System der nat&#252;rlichen Planung</strong></em> scheint f&#252;r mittelgro&#223;e &#8220;Projekte&#8221; im Sinne von GTD, also eine Folge von sch&#228;tzungsweise 5-30 T&#228;tigkeiten sehr vielversprechend, mit der Festlegung des Ziels und einem Brainstorming.</p>
<p>Ein weiteres Problem besteht darin, dass <em><strong>unser Hirn</strong></em> sehr gut beim Verarbeiten von Infos ist, aber sehr schlecht beim Erinnern (&#8220;Lag Ihnen schon mal was auf der Zunge?&#8221;). Unser Arbeitsspeicher ist, nach wissenschaftlichem Stand der Dinge auch, wie die eben bereits erw&#228;hnte, doch recht, gemessen an PCs, mangelhafte Erinnerungsf&#228;higkeit, wie Sie jetzt vielleicht gerade merken, auch nicht der beste (gemeint ist der Arbeitsspeicher, schlimmer Satz, lesen Sie ihn nicht noch einmal <img src='http://www.fitfuttern.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ).<br />
Der Arbeitsspeicher fasst nur sieben Gedanken, zu wenig um allerlei Projektt&#228;tigkeiten im Kopf zu behalten. <em><strong>Wir brauchen also ein System</strong></em>, welches die Umwelt ber&#252;cksichtigt, das uns n&#228;chste Schritte liefert und welches am besten noch ein griffbereites Archiv mit weiter&#252;hrenden Infos und einer Suchfunktion anbietet.</p>
<h3>GTD als Probleml&#246;ser</h3>
<p>GTD stellt einen Arbeitsablauf zum Selbstmanagement, insbesondere f&#252;r die Wissensarbeit zur Verf&#252;gung, mit dem <em><strong>Ziel Stress und Angst zu reduzieren und so die Produktivit&#228;t zu steigern</strong></em>. Dies funktioniert, sofern der Arbeiter immer das Gef&#252;hl hat, die Situation kontrollieren zu k&#246;nnen. Im Paper wird noch ein Ansatz geschildert, wie mittels eines Job-Ticket-Systems GTD zur kollaborativen Arbeit genutzt werden kann, wobei dieser Ansatz nicht Teil des eigentlichen GTD-Systems ist.</p>
<p>Bei GTD soll der Arbeiter alles, was an ihm nagt aus seinem Kopf auslagern und in sein System ablegen, auf welches er dann immer wieder bei Bedarf zugreifen kann. Diesem System muss der Arbeiter auch vertrauen k&#246;nnen, dass in diesem System auch alles Relevante drin ist. Kann sich der Arbeiter dann wiederum mit seiner ganzen Aufmerksamkeit seiner einen einzigen T&#228;tigkeit widmen, diese T&#228;tigkeit weder eine zu hohe noch eine zu niedrige Anforderungen darstellt, sind bereits wichtige Vorraussetzungen erf&#252;llt, damit der Arbeiter in den <em><strong>&#8220;Flow&#8221;-Status</strong></em> gelangen kann.</p>
<p>Eine genaue Beschreibung von GTD schenke ich mir hier, das kann man an anderer Stelle nachlesen (Wikipedia oder Buch) &#8211; will man das System einf&#252;hren, sollte man sich ohnehin das Buch besorgen.</p>
<p>Ein <em><strong>Selbstmanagementsystem oder Projektorganisationssystem muss heute noch weitere Vorraussetzungen</strong></em> erf&#252;llen: Die Umwelt muss einbezogen werden, da diese den Rahmen f&#252;r unsere m&#246;glichen Handlungen liefert. Am besten liefert das System also sinnvolle Ausl&#246;ser f&#252;r den Arbeiter, welche umweltabh&#228;ngig sind. Ein rein rationelles System ist zum Scheitern verurteilt, wenn bei aufeinanderfolgenden T&#228;tigkeiten wiederholte Ortswechsel n&#246;tig sind, das kostet zu viel Zeit. Genauso ist es verheerend, wenn sich bei einer abgeschlossenen Handlung erst wieder in verschiedene Projekte eingedacht werden muss, um einen n&#228;chsten Schritt ausfindig machen zu k&#246;nnen, der in der aktuellen Umgebung abgearbeitet werden kann. Dar&#252;ber hinaus muss ein System Unterbrechungen geeignet handhaben.</p>
<p>Der Ansatz, dass GTD all das als System bietet ist meines Erachtens das &#8220;Beste&#8221; an GTD, eine Tippsammlung wird so etwas nicht leisten k&#246;nnen. Viele nutzen bereits ToDo-Listen, Organizer und Kalender, aber ich kenne keine Methode, bei der alles so zusammen spielt.</p>
<p>GTD hat (weitere) revolution&#228;re Herangehensweisen: einmal macht man sich die Startbahn frei, man <em><strong>r&#228;umt also erst mit seinen Alltagsproblemen auf</strong></em> und widmet sich dann l&#228;ngerfristigen Zielen &#8211; ohne freie Startbahn, kein freier Kopf, und kein Vertrauen ins eigene System &#8211; das System verkommt zur Tippsammlung.</p>
<p><em><strong>Priorit&#228;ten spielen bei GTD kaum eine Rolle</strong></em>: der Nutzer fragt sich zuerst, &#8220;was kann ich in dieser Umgebung machen&#8221;, dann &#8220;wieviel Zeit habe ich&#8221;, dann &#8220;wieviel Energie habe ich&#8221;. Anschlie&#223;end liefert das System die passenden T&#228;tigkeiten. Ja, und dann kann sich der Arbeiter noch fragen, ob einige Dinge auf der Liste dringlicher sind als andere.</p>
<p>Das Erstellen und <em><strong>Pflegen der notwendigen Listen</strong></em>, welche die &#8220;n&#228;chsten Schritte&#8221; liefern, erfolgt im Wochenr&#252;ckblick. Der j&#228;hrliche Fr&#252;hjahrsputz auf dem Schreibtisch findet also einmal die Woche statt, und da in der Woche nicht soviel passiert beh&#228;lt man den &#220;berblick. Die Listen entstehen dadurch, dass die Elemente des Eingangskorbes mittels einer Routine auf eine bestimmte Liste geschleust werden. Das klingt sehr kompliziert, nach einigen Wochenr&#252;ckblicken geht das aber in Fleisch und Blut &#252;ber. Die Listen m&#252;ssen nicht unbedingt aus Papier bestehen &#8211; es gibt Programme f&#252;r Organizer, Handy und Computer. Diese digitale Verf&#252;gbarkeit stellt dann auch die Grundlage f&#252;r Suchfunktionen und Abfragen.</p>
<p>Ich finde es sehr gut, dass es nun auch einen wissenschaftlichen Artikel zu GTD gibt, vielleicht ist dieser ja die Grundlage f&#252;r eine empirische Untersuchung, um den Nutzen von GTD zu testen.</p>
<p><em><strong>Weiterf&#252;hrende Links:</strong></em><br />
*  Artikel  der  <a title="Artikel zu GTD wissenschaftliche Bewertung von ECCO" href="http://cogprints.org/5904/">Freien  Universit&#228;t  Br&#252;ssel   &#8220;Getting  Things Done:  The Science  behind  Stress-Free-Productivity&#8221; von  Francis  Heylighen  and  Clement Vidal</a><br />
* <a title="GTD Artikel in der Wikipedia mit Grafiken zum Selbstorganisationssystem von David Allen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Getting_Things_Done">Wikipedia-Artikel zu GTD</a>, unter anderem mit den Grafiken der nat&#252;rlichen Planung, des GTD-Workflows</p>
<h3>Werbung (<a title="Hinweise zur Werbung auf fitfuttern" href="http://www.fitfuttern.de/hinweise-zur-werbung/">Hinweis</a>)</h3>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=blogatelier-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3492240607&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Stufen der Verhaltens&#228;nderung (TTM)</title>
		<link>http://www.fitfuttern.de/2007/11/15/stufen-der-verhaltensaenderung-ttm/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 10:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[änderung]]></category>
		<category><![CDATA[modell]]></category>
		<category><![CDATA[ttm]]></category>
		<category><![CDATA[verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[webmontag]]></category>

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		<description><![CDATA[Erfolgreich sein Verhalten zu &#228;ndern, das ist das Heikelste an einer langfristigen Ern&#228;hrungsumstellung. Daf&#252;r gibt es zwar kein Patentrezept, jedoch gibt es das Stufenmodell der Verhaltens&#228;nderung &#8211; mit diesem Modell werden wir unser Verhalten erst verstehen und so vielleicht viel leichter &#228;ndern k&#246;nnen. Erst erl&#228;utere ich Ihnen das Modell, dann gebe ich Tipps, was Ihnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erfolgreich sein Verhalten zu &#228;ndern, das ist das Heikelste an einer langfristigen Ern&#228;hrungsumstellung. Daf&#252;r gibt es zwar kein Patentrezept, jedoch gibt es das Stufenmodell der Verhaltens&#228;nderung &#8211; mit diesem Modell werden wir unser Verhalten erst verstehen und so vielleicht viel leichter &#228;ndern k&#246;nnen. Erst erl&#228;utere ich Ihnen das  Modell, dann gebe ich Tipps, was Ihnen beim Sprung von Stufe zu Stufe helfen kann. Das Transtheoretische Modell, kurz TTM, ist so vielversprechend, weil es speziell auf die gesundheitsbezogene Verhaltens&#228;nderung abzielt.</strong></p>
<p><strong>TTM Entstehung</strong></p>
<p>In den Achtzigern identifizierten DiClemente und Prochaska erstmals die Stufen der Verhaltens&#228;nderung, einem der Kernbausteine des TTM. Seitdem wird das Modell fortlaufend gepr&#252;ft und untersucht. Das TTM besteht aus den Stufen der Ver&#228;nderung  und aus Strategien zum jeweiligen Stufensprung. Entstanden ist das Modell, indem man viele Menschen, welche ihr Verhalten erfolgreich &#228;nderten, nach deren Tricks und Erfahrungen befragte. Erfolgreich &#228;ndern bedeutet hier, dass das neue Verhalten seit mehreren Jahren stabil aufrecht erhalten wird! Was haben diese Menschen also gemacht?</p>
<p><strong>Sechs Stufen der Verhaltens&#228;nderung</strong></p>
<p>Die Verhaltens&#228;nderung besteht aus sechs aufeinanderfolgenden Stufen, wobei ein Durchlauf ohne R&#252;ckschritt die absolute Ausnahme ist. Sie sehen also &#8211; Verhaltens&#228;nderung ist ein Prozess und keine einmalige Sache. Die Stufe &#8220;Stabilisierung&#8221; fehlt bei einigen Verhaltensweisen.</p>
<p>Stufen der Verhaltens&#228;nderung:</p>
<ol>
<li><em><strong>Absichtslosigkeit</strong></em> &#8211; keine Lust sich zu &#228;ndern</li>
<li><em><strong>Absichtsbildung</strong></em> &#8211; vielleicht mal im kommenden Monat &#228;ndern</li>
<li><em><strong>Vorbereitung</strong></em> &#8211; &#196;nderung wird vorbereitet und schon probiert</li>
<li><em><strong>Handlung</strong></em> &#8211; Zielverhalten seit mindestens einem Tag stabil</li>
<li><em><strong>Aufrechterhaltung</strong></em> &#8211; Zielverhalten seit mehr als sechs Monaten stabil</li>
<li><em><strong>Stabilisierung</strong></em> &#8211; keine Versuchung mehr ins alte Verhalten abzurutschen</li>
</ol>
<p><strong>R&#252;ckf&#228;lle als Teil des Prozesses </strong></p>
<p>Das folgende Bild zeigt Ihnen das Zusammenspiel der Stufen. Sie k&#246;nnen die Stufen eine nach der anderen durchlaufen, k&#246;nnen aber auch von jeder wieder an den Anfang zur&#252;ck fallen, bevor Sie oben beim stabilen gew&#252;nschten Verhalten ankommen.</p>
<p>Wichtig ist vor allem, wie Sie mit R&#252;ckf&#228;llen zu ihrem alten Verhalten umgehen: meistern Sie diese R&#252;ckf&#228;lle und lassen  Sie sich dadurch nicht ihre Motivation nehmen, beginnt sich die Spirale nach oben zu drehen und Sie werden ihr Verhalten irgendwann stabil aufrechterhalten (gr&#252;ne Linie, von Handlung zu Aufrechterhaltung).</p>
<p>Leider h&#246;ren Sie in ihrem Umfeld auch S&#228;tze wie &#8220;Das ist ja wieder wie fr&#252;her, du wirst dich nie &#228;ndern! Aber das habe ich ja schon immer gewusst.&#8221; &#8211; nehmen Sie diese hin, aber lassen Sie diese S&#228;tze nicht der Ausl&#246;ser sein, der Sie bis an den Anfang zur&#252;ck schmettert (rote Linie nach R&#252;ckfall 1).</p>
<p><a href="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/verhaltensspirale.png" title="Verhaltensspirale"></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/verhaltensspirale.png" title="Verhaltensspirale"><img src="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/verhaltensspirale.png" alt="Verhaltensspirale" /></a></p>
<p align="center"><em>Abbildung: Verhaltensstufen samt Verhaltensspirale<br />
(Grafik erstellt  nach  Keller, o. J., S. 6ff)</em></p>
<p><strong>Generelle Strategien und Tipps</strong></p>
<p>Um erfolgreich von Phase zu Phase zu springen, wenden wir einerseits kognitive Strategien an, also Strategien, die etwas mit unserem Wissen, unseren Gef&#252;hlen oder unserer Vorstellung zu tun haben und andererseits verhaltensorientierte Strategien, das sind konkrete Verhaltensanleitungen, wie Sie etwa beim Zeitmanagement vorkommen. Die kognitiven Strategien wendet man geh&#228;uft in den ersten drei Phasen an, die verhaltensorientierten eher in den sp&#228;teren.</p>
<p>Prinzipiell entscheiden wir in jeder Phase nach einer Kosten-Nutzen-Analyse, w&#228;gen also die Vor- und die Nachteile eines Phasensprungs ab. Des Weiteren k&#246;nnen Sie bereits absch&#228;tzen, wie oft Sie ins alte Verhalten abrutschen werden: fragen Sie sich, wie standhaft bin ich, wenn die Versuchung des alten Verhaltens auftr&#228;te. Diese Standhaftigkeit wird beim TTM als Selbstwirksamkeit bezeichnet und gibt Ihnen vielleicht eine Hilfe bei der Entscheidung, ob Sie f&#252;r ihr Vorhaben etwa ihre Umwelt wechseln sollten.</p>
<p><strong>Tipps f&#252;r den Phasensprung</strong></p>
<p><em><strong>Von Absichtslosigkeit nach Absichtsbildung</strong></em><br />
Diese Stufe hat das Ziel, dass ein Problembewusstsein f&#252;r die Situation entsteht. Hier geht es nicht ums Problemeeinreden, es ist mehr ein Anklingeln, ob es bereits 5 vor 12 ist.<br />
Haben Sie einen vagen Verdacht, bei Ihnen ist es irgendwo soweit, dann fragen Sie sich:</p>
<ul>
<li>Was wei&#223; ich &#252;ber den Einfluss meines Verhaltens auf meine Gesundheit?</li>
<li>Wie wirkt sich mein Verhalten auf mein Befinden und auf die Personen meines Umfelds aus?</li>
<li>Wie s&#228;he mein Leben ohne dieses Verhalten aus?</li>
</ul>
<p><em><strong>Von Absichtsbildung nach Vorbereitung</strong></em><br />
In dieser Phase m&#252;ssen Sie f&#252;r sich kl&#228;ren &#8220;Warum Sie sich &#228;ndern wollen&#8221;. Dann sind Sie wahrscheinlich hin- und hergerissen, einerseits wissen Sie nun wozu sie sich &#228;ndern, andererseits k&#246;nnen Sie den damit verbundenen Aufwand absch&#228;tzen. Entscheiden Sie sich nun, anders werden Sie aus dieser Phase nicht herauskommen!<br />
Diese Fragen k&#246;nnen helfen:</p>
<ul>
<li>Welche Vorteile bringt eine Verhaltens&#228;nderung?</li>
<li>Welche Schwierigkeiten sehe ich?</li>
<li>Welche pers&#246;nlichen Ziele erreiche ich damit?</li>
<li>Wie sind meine Vorerfahrungen?</li>
</ul>
<p><em><strong>Von Vorbereitung nach Handlung</strong></em></p>
<p>Vorbereitung bedeutet, Sie suchen nach Umsetzungsm&#246;glichkeiten f&#252;r ihr Vorhaben, klappern ab, was Sie daf&#252;r alles brauchen und bestimmen die n&#228;chsten Schritte.<br />
Fragen die helfen k&#246;nnten:</p>
<ul>
<li>Wie haben andere ihr Verhalten ge&#228;ndert?</li>
<li>Welche Hilfe brauche ich?</li>
<li>Was habe ich schon getan, um mein Verhalten zu &#228;ndern?</li>
<li>Was will ich ab jetzt erproben?</li>
</ul>
<p><em><strong>Von Handlung nach Aufrechterhaltung</strong></em><br />
In dieser Phase sollen Sie ihr angestrebtes Verhalten im Alltag verankern, ihre Selbstwirksamkeit verbessern und Alternativen zu schwer widerstehbaren Versuchungen entwickeln. Neben dem Machen sollten Sie sich auch f&#252;r Erreichtes in unregelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden belohnen und hoffentlich auch von ihrem Umfeld belohnt werden.<br />
Folgende Fragen k&#246;nnen helfen:</p>
<ul>
<li>Was habe ich bereits erreicht?</li>
<li>Was hat mir bisher geholfen?</li>
<li>Wie gehe ich mit Schwierigkeiten, Hindernissen und R&#252;ckf&#228;llen um?</li>
<li>Wer unterst&#252;tzt mich?</li>
<li>Wie belohne ich mich?</li>
</ul>
<p><em><strong>von Aufrechterhaltung nach Stabilisierung</strong></em></p>
<p>In der Aufrechterhaltung soll das gew&#252;nschte Verhalten automatisiert und aufrecht erhalten werden. Auch hier ist noch wichtig, sich mit m&#246;glichen Ausrutschern zu besch&#228;ftigen, damit sp&#228;ter nicht ein unerwarterter R&#252;ckschritt droht. Sie sehen, nicht der R&#252;ckfall ist der R&#252;ckschritt, sondern nur ein unpassender Umgang mit diesem. Bedenken Sie auch, dass wenn Sie einmal hier sind, haben Sie bereits viel geschafft!<br />
Folgende Fragen k&#246;nnen helfen:</p>
<ul>
<li>Was hat mir bisher am meisten geholfen?</li>
<li>Welche Vorteile des ge&#228;nderten Verhaltens sind f&#252;r mich die wichtigsten?</li>
<li>Wie werde ich mit Ausrutschern und R&#252;ckschritten umgehen?</li>
</ul>
<p>Sie sehen, dass Sie dieses Modell alleine anwenden k&#246;nnen. Genauso kann die Unterst&#252;tzung durch einen Berater eine gro&#223;e Hilfe sein, da dieser gerade &#252;ber aktuelle vielversprechende Konzepte verf&#252;gt, m&#246;gliche Stolpersteine erkennt und Ihnen so wertvolle R&#252;ckmeldungen gibt &#8211; wie Sie es nun auch angehen, viel Erfolg bei ihrer Verhaltens&#228;nderung.</p>
<p><em><strong>Weiterf&#252;hrende Links:</strong></em><br />
*1 <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;ct=res&amp;cd=2&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.med.uni-marburg.de%2Fstpg%2Ffb20%2Fltinst%2Fallgprmed%2FPraevweb%2FTTMPSYCH.pdf&amp;ei=-AU8R92JJo6u-AKziZHxCA&amp;usg=AFQjCNHEuXQUMn_qAXpnq38nTMl-fnt-qw&amp;sig2=zTW2d-ATb7Dx76xrn8Ynyw" title="PDF 28 Seiten zum Stufenmodell der Verhaltens&#228;derung dem TTM">Motivierung zur Verhaltens&#228;nderung &#8211; Prozessorientierte Patientenedukation nach dem Transtheoretischen Modell der Verhaltens&#228;nderung</a><br />
*2 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transtheoretisches_Modell" title="Wikipedia Transtheoretisches Modell">Wikipedia &#8211;  Eintrag zum TTM</a><br />
*3 <a href="http://archiv.ub.uni-marburg.de/diss/z1998/0303/html/frame.htm" title="Dissertation Stefan Keller ">Doktorarbeit von S. Keller zum TTM bezogen auf das Ern&#228;hrungsverhalten</a></p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p>* S. Keller et al., &#8220;Motivierung zur Verhaltens&#228;nderung &#8211; Proze&#223;orientierte Patientenedukation nach dem Transtheoretischen Modell der Verhaltens&#228;nderung&#8221;, <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;ct=res&amp;cd=2&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.med.uni-marburg.de%2Fstpg%2Ffb20%2Fltinst%2Fallgprmed%2FPraevweb%2FTTMPSYCH.pdf&amp;ei=-AU8R92JJo6u-AKziZHxCA&amp;usg=AFQjCNHEuXQUMn_qAXpnq38nTMl-fnt-qw&amp;sig2=zTW2d-ATb7Dx76xrn8Ynyw" title="PDF 28 Seiten zum Stufenmodell der Verhaltens&#228;derung dem TTM">Internetquellverweis</a> (Stand: 15.11.2007),  o. J., o. O., S. 6-8</p>
<p><em><strong>UPDATE: </strong></em><br />
Auf dem Webmontag Bielefeld am 19.11.2007, hielt ich einen Vortrag zum Thema TTM und der Artikel diente als Handout &#8211; dieses PDF kann durch einen Klick auf folgenden Link heruntergeladen werden kann. <a href="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/ttm01schwarz.pdf" title="Vortrag Webmontag Verhaltens&#228;nderung TTM">Vortrag Webmontag Verhaltens&#228;nderung TTM</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Prof. Pudels Anmerkungen zur Ern&#228;hrungspsychologie</title>
		<link>http://www.fitfuttern.de/2007/11/10/prof-pudels-anmerkungen-zur-ernaehrungspsychologie/</link>
		<comments>http://www.fitfuttern.de/2007/11/10/prof-pudels-anmerkungen-zur-ernaehrungspsychologie/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Nov 2007 20:48:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[verhalten]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Juni-Ausgabe der Zeitschrift &#8220;Ern&#228;hrung &#8211; Wissenschaft und Praxis&#8221; reist der Ern&#228;hrungspsychologe Prof. Dr. Pudel durch die Geschichte dieser Disziplin und macht seine &#8220;Anmerkungen zur Ern&#228;hrungspsychologie&#8221; (Pudel, 2007, S. 162ff.); schildert die dabei passierten Fehlannahmen und noch ungel&#246;ste Fragen. Die Ern&#228;hrungspsychologie begann laut Pudel mit dessen eigener Diplomarbeit 1967, als er heraus fand, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Juni-Ausgabe der Zeitschrift &#8220;Ern&#228;hrung &#8211; Wissenschaft und Praxis&#8221; reist der Ern&#228;hrungspsychologe Prof. Dr. Pudel durch die Geschichte dieser Disziplin und macht seine &#8220;Anmerkungen zur Ern&#228;hrungspsychologie&#8221; (Pudel, 2007, S. 162ff.); schildert die dabei passierten Fehlannahmen und noch ungel&#246;ste Fragen.</strong></p>
<p>Die Ern&#228;hrungspsychologie begann laut Pudel mit dessen eigener Diplomarbeit 1967, als er heraus fand, dass Stress zu einer h&#246;heren Nahrungsaufnahme f&#252;hrt, und so zur positiven Energiebilanz beitragen kann.</p>
<p><strong>Vergangenheit</strong></p>
<p>Zu Beginn setzte die Di&#228;tetik bei &#220;bergewicht auf Reduktionsdi&#228;ten, diese waren erst einmal sehr erfolgreich: das Gewicht der Patienten sank. Leider nahmen viele Patienten nach der Di&#228;t wieder zu und das Problem wurde von der Di&#228;tetik in die Psychologie abgeschoben. Man suchte nun nach der dickmachenden Pers&#246;nlichkeitsstruktur, fand sie aber nicht; allerdings fand man dickmachende Verhaltensweisen und erkannte, dass sich Adip&#246;se von Au&#223;enreizen leichter beeinflussen lassen. Werbung und anerzogene Verhaltensregeln wirken so bei Adip&#246;sen noch st&#228;rker.</p>
<p>Folglich versuchte man die Au&#223;enreize zu mindern und gab Tipps wie &#8220;nur mit Einkaufszettel in den Supermarkt gehen&#8221;. Die stark &#220;bergewichtigen blieben leider dick, und man erkannte in den 80ern die Bulimie. Diese Betroffenen hingegen setzten die Verhaltensregeln der Adip&#246;sen ohne gro&#223;e Schwierigkeiten um. Der kognitive Ansatz bei Adipositas erweis sich also, als wenig hilfreich.</p>
<p>Man erkannte, dass rigide Verhaltensvors&#228;tze bei Di&#228;ten eher zu Essst&#246;rungen f&#252;hren als es flexible tun. Des Weiteren wurde bewiesen, dass es gute und schlechte Futterverwerter gibt.</p>
<p><strong>Heute</strong></p>
<p>Pudel sieht &#220;bergewicht heute eher als Schicksal aus Veranlagung und Umwelt, denn als Schuld. Allerdings kann man gegen dieses Schicksal sehr wohl angehen. &#196;nderungen sind allerdings nur in kleinen Schritten zu erwarten und das &#196;ndern des Verhaltens stellt eine sehr gro&#223;e Herausforderung dar. Die Herausforderung ist so gro&#223;, da Essen durch die Bed&#252;rfnisse und nicht durch den N&#228;hrstoffbedarf gesteuert ist. Bed&#252;rfnisse sind aber nur schwer willentlich zu beeinflussen. Mit Vernunft hat das wenig zu tun.</p>
<p><strong>Zukunft</strong></p>
<p>Sein Verhalten in die richtige Richtung steuern &#8211; das traut Pudel den Wenigsten zu und weist auf die immer mehr technisierte Welt hin. Mehr PC-Arbeitspl&#228;tze und zahlreiche Alltagserleichterungen, dazu der auf Speicherung ausgelegte K&#246;rper, lassen Pudel zum Schluss kommen: dies f&#252;hrt den Klienten zur &#220;berforderung und somit zum Scheitern.<br />
Bei den Schulen sieht Pudel Potenzial, dort soll der Grundstein gelegt werden, die Kinder sollen gesundes Verhalten erleben und nicht nur erlernen. Geschmacksmuster und Verhaltensweisen sollen sich so einpr&#228;gen und somit soll es sp&#228;ter gar nicht zum Problem des starken &#220;bergewichts kommen. Auch der Schulsport soll mehr Anreize schaffen, damit die Kinder Gefallen an Bewegung im Alltag und sportliche Hobbies finden.</p>
<p>An den Fragen, warum einige mehr essen, als sie ben&#246;tigen, und warum sie ihr verlorenes Gewicht nicht halten k&#246;nnen, bei&#223;t sich die Wissenschaft weiterhin die Z&#228;hne aus.</p>
<p><em><strong>Eigene Meinung</strong></em></p>
<p>Ich fand den Artikel sehr interessant.</p>
<p>Das mit der Bewegung sehe ich auch so, da macht der Computer oder die Playstation einem wirklich einen Strich durch die Rechnung. Fr&#252;her war man noch im Fussballverein, heute haben viele Kinder wohl mehr Lust auf technisch unterst&#252;tzte Spielereien, mit PC oder Playstation.</p>
<p>Ich kenne das Menschenbild von Prof. Dr. Pudel nicht, aber ich erinnerte mich beim Lesen des Artikels an die Ansichten des Hirnforschers Prof. Roth, inwiewit der Mensch selbstgesteuert ist. Nach dessen Ansicht strebt unser Unbewusstes danach, seine Grundmotive zu befriedigen und belegt gemachte Erfahrungen mit Lust, Unlust und Schmerz. Unser Bewusstes strebt danach Lust zu befriedigen und Unlust und Schmerz zu meiden. So setzt das Unbewusste seine Anspr&#252;che durch.</p>
<p>Ich denke nicht, dass die Leute &#252;berfordert sind ihr Verhalten langfristig zu &#228;ndern. Sicher wird der Weg steinig und es gibt bestimmt Eigentore, aber mit der richtigen Organisation, sollten die Klienten zahlreiche Wege ausprobieren k&#246;nnen und so wird bestimmt einer darunter sein, der gen&#252;gend Bed&#252;rfnisse befriedigt, so ausreichend motiviert und so das neue Verhalten aufrecht erhalten werden kann &#8211; R&#252;ckschritte inbegriffen, versteht sich.</p>
<p>Wenn man dann mal einen lustvollen Weg f&#252;r den Klienten hat, ich denke ja, dass der Weg als Gesamtes, lustvoller als der Alltag des Klienten ist, dann kann man noch mit Belohnungsstrategien unters&#252;tzen &#8211; das sollte reichen, dass dabei einige Kilos purzeln und auch weg bleiben &#8211; hoffe ich.</p>
<p><em><strong>Weiterf&#252;hrende Links:</strong></em></p>
<p>* <a href="http://www.springer-gup.de/de/gesundheit/ernaehrung/" title="Fachzeitschrift Ern&#228;hrung Wissenschaft und Praxis ">Zeitschrift Ern&#228;hrung &#8211; Wissenschaft und Praxis</a><br />
* <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volker_Pudel" title="Wikipedia Volker Pudel">Wikipedia &#8211; Volker Pudel</a><br />
* <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Roth_%28Biologe%29" title="Gehard Roth - Wikipedia">Wikipedia &#8211; Gerhard Roth</a><br />
* <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374/did=1642976/17xot3t/index.html" title="Podcast von Gerhard Roth Mehr Motivation auf SWR2">Podcast von Gerhard  Roth &#8220;Mehr  Motivation&#8221;</a> (SWR 2)<br />
* Zusammenschrift des Inhalts des Podcasts im  Blogatelier <a href="http://www.blogatelier.de/2007/02/19/motivation-aus-sicht-der-hirnforschung/" title="Blogatelier Zusammenschrift des Podcasts Mehr Motivation Teil 1">Teil 1</a> ; <a href="http://www.blogatelier.de/2007/02/21/motivation-aus-sicht-der-hirnforschung-2/" title="Zusammenschrift des Podcasts Mehr Motivation von Gerhart Roth">Teil 2</a></p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p>1) V. Pudel “Ern&#228;hrung &#8211; Wissenschaft und Praxis”, Neu-Isenburg 2007, Heft 4, S. 162ff.</p>
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		<title>Ern&#228;hrungsberatung &#8211; was erwartet mich?</title>
		<link>http://www.fitfuttern.de/2007/10/04/ernahrungsberatung-was-erwartet-mich/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Oct 2007 13:32:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[FDDB]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwas bringt Sie zum Schluss: “So, ich geh jetzt zum Ern&#228;hrungsberater”. Vielleicht ein erkannter und nicht verleugneter Speckring, das konditionelle Einbrechen beim letzten Satz, oder eine Bemerkung der Freundin &#252;ber die enger gewordene Hose. Die Beweggr&#252;nde sind vielf&#228;ltig. Was erwartet Sie nun? Vorab, ich kann nat&#252;rlich nur f&#252;r mich sprechen und vermute ein Gro&#223;teil der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Irgendwas bringt Sie zum Schluss: “So, ich geh jetzt zum Ern&#228;hrungsberater”. Vielleicht ein erkannter und nicht verleugneter Speckring, das konditionelle Einbrechen beim letzten Satz, oder eine Bemerkung der Freundin &#252;ber die enger gewordene Hose. Die Beweggr&#252;nde sind vielf&#228;ltig. Was erwartet Sie nun?</strong></p>
<p>Vorab, ich kann nat&#252;rlich nur f&#252;r mich sprechen und vermute ein Gro&#223;teil der anderen Ern&#228;hrungsberater lasen und erlebten &#196;hnliches  wie ich.</p>
<p>Die  Ern&#228;hrungsberatung hat in den letzten Jahren einen Wandel hinter sich: vor 15 Jahren ging es vor allem um Wissensvermittlung. Leider reicht das neu gewonnene Wissen oft nicht aus, um sein Verhalten dementsprechend zu &#228;ndern. Dies hat man erkannt und so wird der Berater also versuchen ihnen zuzuh&#246;ren, Wissen zu vermitteln und individuelle Anwendertipps zu geben. Des Weiteren m&#252;ssen Sie dann noch ausreichend motiviert sein. Dies f&#252;hrt zu einem g&#252;nstigeren Verhalten und ein St&#252;ck n&#228;her ans ersehnte Ziel.</p>
<p>Auf diesem Weg gibt es enorm viele Stolpersteine &#8211; auch R&#252;ckschl&#228;ge beim Prozess der Verhaltens&#228;nderung sind wahrscheinlich. Diese k&#246;nnen einem immer wieder die Motivation rauben und gerade hier ist die Betreuung durch den Berater sinnvoll.</p>
<p>Sie sehen also, erwarten Sie nicht, dass Sie die Praxis des Ern&#228;hrungsberaters mit einer Liste voller erlaubter Lebensmittel verlassen, und Sie so gl&#252;cklich und zufrieden 10 Kilo abnehmen, ihre Regenerationszeit verk&#252;rzen, oder perfekt im neuen Kleid aussehen.</p>
<p>Vielmehr versucht der Berater ihre Ziele zu beurteilen, mit Ihnen einen passenden Weg zu finden und dann m&#252;ssen Sie entscheiden, ob Sie diesen Weg gehen wollen.</p>
<p>Hin und wieder merkt man, dass der Kalorien&#252;berschuss nur das Signal, die Ursache aber eine ganz andere ist &#8211; hier erkennt dies der unabh&#228;ngige Berater vielleicht, kann dann darauf aufmerksam machen und an einen Spezialisten verweisen. Erreicht man keines seiner gesteckten Ziele, empfiehlt sich vielleicht ein Selbstmanagement-Seminar; oder kann die Gewichtszunahme mit einem Verlustereignis in Verbindung gebracht werden, ein Trauerseminar.</p>
<p>Das Ziel der Beratung ist, dass Sie danach besser klar kommen &#8211; bedienen Sie sich also am Methoden- und Tippbuffet des Beraters und haken Sie nach, wenn es Ihnen nicht hilft. Sie sind der Kapit&#228;n der in eine bessere Zeit steuern will, auch wenn die See hin und wieder recht st&#252;rmisch werden kann.</p>
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