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	<title>fitfuttern &#187; doping</title>
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	<description>Blog zu Sport, Ernährung und Beratung</description>
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		<title>Peking 2008 &#8211; wie sauber sind Chinas Sportler?</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 08:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[doping]]></category>
		<category><![CDATA[peking]]></category>
		<category><![CDATA[reportage]]></category>

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		<description><![CDATA[Peking 2008 kommt und damit die Hoffnung Chinas auf viele Medaillen. Aber wie sauber sind Chinas Athleten? Eindrucksvoll gingen Ralf Paniczek und Thomas Reichart dieser Frage in der ZDF-Doku &#8220;Mission Gold&#8221; auf den Grund. 
Ex-Gewichtheberin Chunlan Zou wird als Volksathlethin im Staatsfernsehen pr&#228;sentiert. Die Propagandamaschinerie l&#228;uft. Frau Zou wurde vorher operiert, die Wangenknochen und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Peking 2008 kommt und damit die Hoffnung Chinas auf viele Medaillen. Aber wie sauber sind Chinas Athleten? Eindrucksvoll gingen Ralf Paniczek und Thomas Reichart dieser Frage in der ZDF-Doku &#8220;Mission Gold&#8221; auf den Grund. </strong></p>
<p>Ex-Gewichtheberin Chunlan Zou wird als Volksathlethin im Staatsfernsehen pr&#228;sentiert. Die Propagandamaschinerie l&#228;uft. Frau Zou wurde vorher operiert, die Wangenknochen und die Nase wurden verbessert, &#8220;sie&#8221; hat in neun Jahren Leistungssport so viele Hormone erhalten, dass sie keine Kinder bekommen kann und unter Bartwuchs leidet. Ihre damaligen Trainer, die die &#8220;Pillen der Kraft&#8221; verabreichten, arbeiten weiterhin im chinesischen Sport.</p>
<p>Bei den Schwimmern und Ringern wird auf bew&#228;hrte DDR-Trainer gesetzt, die laut Aktenlage im Dopingsystem verwurzelt waren. Einem Experten aus den USA fielen 2005 bei Wettk&#228;mpfen in China vor allem die &#252;berragenden Leistungen junger Schwimmer im Alter von 11-13 Jahren auf. Technisch waren die Schwimmerinnen nicht sehr gut, aber sie waren sehr sehr schnell. Lange h&#246;rte man nichts von ihnen &#8211; 2007 bei regionalen Wettk&#228;mpfen schaffen sie nun Jahresbestleistungen. Lediglich der Experte erkannte deren Namen wieder.</p>
<p>Das System in China setzt auf Druck, Druck gegen Trainer und Sportler, es z&#228;hlen nur Finals und Siege. Das Schwimmerinnenbeispiel l&#228;sst vermuten, dass recht langfristig gedacht wird, und dass der Staat voll hinter dem Betrug steht, obwohl anderes behauptet wird. Das Doping-Kontroll-Konzept ist wie bei anderen Staaten auch eine nationale Angelegenheit, es gibt also eine nationale Anti-Doping-Agentur. Die Welt-Anti-Doping-Agentur achtet lediglich darauf, dass die Konzepte passen. Kontrolleure aus dem Ausland haben aber den Eindruck, dass sie in China behindert oder aufgehalten werden, wenn sie einen Athlethen kontrollieren sollen. Das ist heikel, schlie&#223;lich gibt es Techniken, wie der Gebrauch eines Maskierungsmittels, die dann kurzfristig einsetzbar sind. Des Weiteren produzieren hormonherstellende Unternehmen weiterhin in gro&#223;en Mengen in China, obwohl der Staat dies unterbinden wollte. Da wundert es nicht, dass Testk&#228;ufer Testosteron rezeptfrei in der Apotheke kaufen konnte.</p>
<p>Ich kann mir da wirklich nicht helfen, die Geschichten, die ich aus China h&#246;re, lassen mir die Haare zu Berge stehen &#8211; es wundert mich aber nicht, schlie&#223;lich kann man von einem Staat, der nichts von Menschenrechten h&#228;lt, auch nicht erwarten, dass er seine Sportler als Personen, Menschen und Individuen wertsch&#228;tzt.</p>
<p>Teil 2 der Doku &#8220;Mission Gold&#8221; gibt es am 30.06.2008, vielleicht kann man den ersten in der ZDF-Mediathek ansehen.</p>
<p><em><strong>Weiterf&#252;hrende Links:</strong></em><br />
<a title="ZDF Mediathek" href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/9602?inPopup=true">ZDF-Mediathek</a><br />
<a title="Bericht zu Mission Gold" href="http://www.digitalfernsehen.de/news/news_330554.html">Bericht auf Digitalfernsehen</a></p>
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		</item>
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		<title>Seminarr&#252;ckblick &#8220;Ern&#228;hrung und Medikamente im Sport&#8221;</title>
		<link>http://www.fitfuttern.de/2008/04/22/seminarrueckblick-ernaehrung-und-medikamente-im-sport/</link>
		<comments>http://www.fitfuttern.de/2008/04/22/seminarrueckblick-ernaehrung-und-medikamente-im-sport/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 17:39:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[doping]]></category>
		<category><![CDATA[prävention]]></category>
		<category><![CDATA[seminar]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 19.04.2008 von 09-15.00 Uhr war in der Sportklinik Hellersen in L&#252;denscheid das Seminar &#8220;Ern&#228;hrung und Medikamente im Sport&#8221; im Rahmen der Pr&#228;ventionskampagne &#8220;Falscher Einwurf &#8211; Gegen Doping &#38; Medikamente im Sport&#8221;. Die kostenlose Teilnahme an der Veranstaltung wurde durch die Sponsoren m&#246;glich gemacht. Es gab sechs Vortr&#228;ge und eine kurze Abschlussdiskussion, die wegen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 19.04.2008 von 09-15.00 Uhr war in der <a title="sportkrankenhaus sportklinik hellersen" href="http://www.sportkrankenhaus.de/">Sportklinik Hellersen</a> in L&#252;denscheid das Seminar &#8220;Ern&#228;hrung und Medikamente im Sport&#8221; im Rahmen der <a title="Falscher Einwurf Website" href="http://www.sportmedizin-hellersen.de/dfs/">Pr&#228;ventionskampagne &#8220;Falscher Einwurf &#8211; Gegen Doping &amp; Medikamente im Sport&#8221;</a>. Die kostenlose Teilnahme an der Veranstaltung wurde durch die Sponsoren m&#246;glich gemacht. Es gab sechs Vortr&#228;ge und eine kurze Abschlussdiskussion, die wegen der knappen Zeit zur Zusammenfassung mutierte.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/logo-falscher-einwurf1.png"><img class="alignnone size-full wp-image-127" title="logo-falscher-einwurf" src="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/logo-falscher-einwurf1.png" alt="kampagne anti-doping logo falscher einwurf" width="360" height="163" /></a></p>
<ol>
<li>&#8220;Der Weg zum Leistungssport &#8211; Betrachtungen aus sportmedizinischer Sicht&#8221; &#8211; Dr. Ernst Jakob</li>
<li>&#8220;Der unbedachte Griff in die Hausapotheke &#8211; was Sportler wissen m&#252;ssen&#8221; &#8211; Hanns-Henning Hopf</li>
<li>&#8220;Ern&#228;hrung als Baustein sportlicher Leistung&#8221; &#8211; Sandra Kocksch</li>
<li>&#8220;Nahrungserg&#228;nzungsmittel &#8211; muss das wirklich sein?&#8221; &#8211; Hanns-Henning Hopf</li>
<li>&#8220;Gibt es bei Jugendlichen ein Dopingproblem?  Erfahrungen aus dem &#8216;K&#246;lner Projekt&#8217;&#8221; &#8211; Michael Sauer</li>
<li>&#8220;Ablauf und Schwierigkeiten einer Dopingkontrolle&#8221; &#8211; Doris Osterhoff</li>
</ol>
<p>Im Folgenden liste ich aus meiner Sicht die Hauptaussagen der Vortr&#228;ge auf.</p>
<h3>Zu 1: &#8220;Der Weg zum Leistungssport &#8211; Betrachtungen aus sportmedizinischer Sicht&#8221; &#8211; Dr. Ernst Jakob</h3>
<p>Die Genetik spielt eine sehr gro&#223;e Rolle, jeder kann und soll Sport treiben, aber ob jemand ganz oben landet ist zu einem gro&#223;en Teil vorbestimmt. Aus diesem Grund m&#252;ssen Tests her, die eine Auswahl erm&#246;glichen, damit die F&#246;rdermittel vielversprechend eingesetzt werden k&#246;nnen und so den guten Vorraussetzung noch ein excellentes Training kommt.</p>
<p>Vielversprechende Sportler landen dann in Kadern und Sportschulen.  Die Kaderathleten m&#252;ssen zustimmen, dass sie kontrolliert werden d&#252;rfen. Diese Kontrollen sind sehr teuer: F&#252;r 700 Kaderathleten kostet dies rund 5 Millionen Euro, wenn ich mich nicht verh&#246;rt habe. Die Leistung ist nat&#252;rlich entscheidend, schlie&#223;lich sind F&#246;rdermittel begrenzt und es gibt viele, die das Maximum aus sich herausholen wollen oder m&#252;ssen.</p>
<p>Ein Gro&#223;teil der jungen Sportler nimmt Nahrungserg&#228;nzungsmittel, die aber nicht selbst zahlen, sondern meist die Eltern der Jungsportler.  Dr. Jakob sieht hier ein gesellschaftliches Problem, die eigenen individuellen Grenzen nicht akzeptieren zu wollen. Dieses Problem ist auch in anderen Bereichen erkennbar, sei es im Beruf oder bei Kinder, die in der Schule unterst&#252;tzende Substanzen nutzen &#8211; teilweise unterst&#252;tzen das die Eltern sogar gern.</p>
<h3>zu 2: &#8220;Der unbedachte Griff in die Hausapotheke &#8211; was Sportler wissen m&#252;ssen&#8221; &#8211; Hanns-Henning Hopf.</h3>
<p>Der Sportler ist verantwortlich, wenn er dopt. Der Kaderathlet muss meiner Meinung nach recht viel wissen, welche Mittel er nehmen darf und welche nicht. Im Alltag lauern viele Gefahren: bei Medikamenten gibt es nur f&#252;r den Fachmann zu erkennende Unterschiede, die dann ein positives Testergebnis zur Folge haben.  Es gibt zwar Listen, bei denen sich der Sportler informieren kann und bestimmte Medikamente darf sich der Sportler nach einem entsprechenden Antrag genehmigen lassen. Medikamente k&#246;nnen im Ausland beispielsweise gleich hei&#223;en, aber andere Inhaltsstoffe aufweisen. Mediziner, die selten mit Sportlern zu tun haben, kann es passieren, dass Antr&#228;ge falsch ausgef&#252;llt oder an die falsche Stelle geschickt werden.</p>
<h3>zu 3: &#8220;Ern&#228;hrung als Baustein sportlicher Leistung&#8221; &#8211; Sandra Kocksch</h3>
<p>Da gab es wenig Neues f&#252;r mich, wenn ich auch einige Sachen nachlesen will &#8211; da gibt es schon das Ein oder Andere, was ich so nicht gesagt h&#228;tte.  Aber zu 95% war ich immer gleicher Meinung, wenn ich auch denke, dass ein 40 Minuten-Vortrag nicht ausreicht, um ein Gesamtpaket &#8220;Sport und Ern&#228;hrung&#8221; zu vermitteln.</p>
<p>Die Hauptthese war sicherlich, dass es keine &#8220;guten&#8221; und &#8220;schlechten&#8221; Lebensmittel gibt, sondern, dass das Gesamtsystem ausschlaggebend ist.  Das Gesamtsystem muss man dann aber auch erst einmal verstehen, um daran feilen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Meine Gedanken zum System kann man in der <a title="artikelserie sportern&#228;hrung ebook " href="http://www.fitfuttern.de/2007/10/22/naehrstoffe/">Artikelserie Sportern&#228;hrung hier auf fitfuttern ja kostenlos nachlesen oder sich als PDF</a> herunterladen.</p>
<h3>zu 4: &#8220;Nahrungserg&#228;nzungsmittel &#8211; muss das wirklich sein?&#8221; &#8211; Hanns-Henning Hopf</h3>
<p>Ja, bei Ausnahmebelastungen wie der Tour de France! Nein bei Jugendsportlern und normalen Belastungen.</p>
<p>Substitutionen, also das Beseitigen eines Mangels, sind gut, wenn der Mangel vorher festgestellt wurde.  Supplementierung, also die Zufuhr einer Substanz (weit) &#252;ber den eigentlichen Bedarf hinaus, ist mit Vorsicht zu genie&#223;en. Einerseits ist eine Leistungssteigerung selten der Fall, und bei einigen Substanzen geht der Schuss auch nach hinten los und f&#252;hrt zu schlechteren Adaptionsergebnissen nach dem Training. Herr Hopf wies in diesem Zusammenhang auf eine Studie hin (Nie&#223; Striegl, 2008, <a title="Risiko durch &#220;berdosierung Studie Artikel PDF" href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;ct=res&amp;cd=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.zeitschrift-sportmedizin.de%2Fimages%2FHeft%25200308%2FArtikel%2520Niess.pdf&amp;ei=170NSPbPF5P2-AKs3omnDA&amp;usg=AFQjCNGkAcUwIL1lmFpkI4gNQz471Dwpwg&amp;sig2=kWFGOU8r50ZWEVtF1U2ePQ)">Link zum Artikel</a>).</p>
<p>Oftmals wirkt eine Substanz mit einer anderen im Wechselspiel, f&#252;hrt man nun von der einen zuviel zu, stimmt das Verh&#228;ltnis nicht mehr und die Leistungsbereitschaft wird schlechter.</p>
<h3>zu 5: &#8220;Gibt es bei Jugendlichen ein Dopingproblem?  Erfahrungen aus dem &#8216;K&#246;lner Projekt&#8217;&#8221; &#8211; Michael Sauer</h3>
<p>Anabolika ist bei Jugendlichen beliebt und die Aufkl&#228;rung zu diesem Thema darf sich nicht auf die Wissensvermittlung beschr&#228;nken. Die Lebensverh&#228;ltnisse, also das Umfeld der Jugendlichen, m&#252;ssen ber&#252;cksichtigt werden, sowohl bei der Gestaltung der Aufkl&#228;rungsveranstaltung als auch bei der Wahl des Ortes.</p>
<h3>zu 6: &#8220;Ablauf und Schwierigkeiten einer Dopingkontrolle&#8221; &#8211; Doris Osterhoff</h3>
<p>Kaderathleten sind in einem recht eng gefassten System, sie m&#252;ssen ihre Trainingsorte angeben und mit Kontrollen rechnen. Technisch wird das mit dem System <a title="Adams System gegen Doping" href="https://adams.wada-ama.org/adams/">ADAMS</a> gel&#246;st und auch den vorher schon angesprochenen Medikamentenbeantragungen. Die Beschreibung des Ablaufs der Kontrollen war nun nicht so spannend, die Kontrolleurin lie&#223; aber durchsickern, dass vielen Sportlern das n&#246;tige Wissen fehlt, was es mit der Doping-Problematik und den Tests auf sich hat.</p>
<p>Ich habe mir noch keine Gedanken gemacht, was es alles f&#252;r Konsequenzen hat, wenn das Wasserlassen mal nicht klappt (Mannschaftsbus muss warten, Spielerkollegen murren, andere Termine platzen, &#8230; ).</p>
<p>Die Veranstaltung war sehr interessant, es gab viel Material zur Auslage und die Vortragsfolien konnten dann auf CD gekauft werden. Das Mittagessen war sehr gut. Zusammenfassend eine sehr runde Sache &#8211; Danke!</p>
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</p>]]></content:encoded>
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		<title>Wettskandal im Tennis</title>
		<link>http://www.fitfuttern.de/2007/11/06/wettskandal-im-tennis/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 23:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[doping]]></category>
		<category><![CDATA[tennis]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute um 22.45 nahmen in der WDR-Sendung &#8220;sport inside&#8221; einige deutsche Tennisprofis Stellung zum vermeintlichen Wettskandal. Ein anonymer deutscher Tennisprofi mit Grand-Slam Erfahrung, stellte fest, dass er von einem anderen Tennisprofi angesprochen wurde, etwas Reibach zu machen.

K&#252;rzlich gab es Aufschreie nachdem der Weltranglistenvierte Nikolai Dawidenko mit einem Wettbetrug in Zusammenhang gebracht wurde. Ich verweise unten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute um 22.45 nahmen in der WDR-Sendung &#8220;sport inside&#8221; einige deutsche Tennisprofis Stellung zum vermeintlichen Wettskandal. Ein anonymer deutscher Tennisprofi mit Grand-Slam Erfahrung, stellte fest, dass er von einem anderen Tennisprofi angesprochen wurde, etwas Reibach zu machen.</strong></p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/tennisball.png" alt="tennisball" /></p>
<p>K&#252;rzlich gab es Aufschreie nachdem der Weltranglistenvierte Nikolai Dawidenko mit einem Wettbetrug in Zusammenhang gebracht wurde. Ich verweise unten auf die beiden Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.</p>
<p>In der Sportsendung &#8220;sport-inside&#8221; beziehen die aktuellen deutschen Spitzenspieler Stellung. Einige zeigen sich ersch&#252;ttert &#252;ber eine deutsche Beteiligung, alledings zweifelt keiner an, dass Sportwetten leicht ein Problem im Tennis werden k&#246;nnen oder schon sind.</p>
<p><span class="dunkelgrau fs-12 lh-16">In der <a href="http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~EA412E1FB7B8442E4A56BA531A2E73B79~ATpl~Ecommon~Scontent.html" title="FAZ Zitat Haas zum Wettskandal">FAZ</a> steht ein Zitat von Spitzenspieler Thomas Haas:<br />
</span></p>
<blockquote><p><em><span class="dunkelgrau fs-12 lh-16">&#8220;Es sei allerdings schon manchmal so, „dass einen gewisse Ergebnisse erstaunen. Was da zum Beispiel bei den French Open 2005 f&#252;r Summen auf Mariano Puerta gesetzt wurden, da habe ich manchmal gedacht, das kann doch gar nicht sein. Dann steht der Puerta pl&#246;tzlich im Finale gegen Nadal und verliert zwei Wochen sp&#228;ter glatt gegen Lars Burgsm&#252;ller. Da denkst du dir schon deinen Teil. Aber bewiesen hat man bisher noch keinem was, und damit das endlich mal passiert, m&#252;ssen Namen auf den Tisch.“</span> &#8220;</em></p></blockquote>
<p>Als Tennistrainer und ehemaliger stets erfolgloser Sportwetter habe ich hier einige Denkanst&#246;&#223;e.  Erstens sind Tennisspieler auch nur Menschen, Menschen die Geld verdienen m&#252;ssen. Aus der Schar Tausender schaffen es einige zu den gro&#223;en Turnieren und k&#246;nnen sehr gut als Sportprofi leben. Leider m&#252;ssen diese Leute aber schon viel fr&#252;her professionell trainieren und das will bezahlt werden.</p>
<p>In Deutschland fangen Verb&#228;nde einige Kosten ab, aber selbst danach bleiben noch viele Rechnungen unbezahlt und dazu das hohe Risiko, dass es nichts wird mit dem Profidasein. Wenn man sich dann auf kleineren Turnieren durchschl&#228;gt, bringen die Insiderinfos wertvolle Wettvorteile.</p>
<p>Was sind Insiderinfos und wo zieht man einen Strich? Vom &#246;min&#246;sen Anruf mit den Worten &#8220;morgen verliere ich den zweiten Satz&#8221; bis zum Beobachten des Umknickens  im letzten Training. Da kann man nirgends einen Schlussstrich ziehen.</p>
<p>Noch dazu gibt es emsige Wettprofis, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als sich zu informieren und zu recherchieren. Untereinander tauschen diese sich aus und einer  spezialisiert sich auf eine Liga und eine Sportart &#8211; so entstehen richtig gute Netzwerke. Irgendwann ist der Schritt nicht mehr weit vom PC aufzustehen und die Turniere live vor Ort zu sehen. Dann ist der Kontakt zu den Akteuren der n&#228;chste Schritt. Vielleicht auf der Anlage mal ein Treffen oder der Trainer des Spielers f&#228;delt was ein. Auch hier gibt es keinen Schlussstrich zu ziehen.</p>
<p>Die Chancen sind generell besser, dass ein Match auf einem kleinen Turnier manipuliert wird, als eines, welches im Fernsehen &#252;bertragen wird. Beim Challengerturnier essen die Spieler unter Umst&#228;nden mit dem Besucher am gleichen Tisch. Die Spieler sind auf das Geld angewiesen und vielleicht l&#228;sst der Spieler seine Profilaufbahn bereits ausklingen. Ob es nun eine Formschwankung ist, oder ob ein Spiel manipulert wurde &#8211; wer will es wissen?</p>
<p>Unabh&#228;ngig davon, ob ein Spiel manipuliert ist oder nicht, wie soll man jemand erwischen. So wie ich es verstanden habe, stellen die Wettanbieter sehr schnell fest, wenn es Auff&#228;lligkeiten gegen&#252;ber eines normalen Wettverhalten gibt. Dann f&#228;llt das Spiel aus dem Angebot. Dieses Vorgehen f&#252;hrt dazu, dass Insider bei ganz hei&#223;en Tipps versuchen m&#252;ssen diese nur im kleinen Kreis preis zu geben, da sonst das sicher geglaubte Geld in Gefahr ist. Die also auf diese Weise ermittelten, &#8220;verd&#228;chtigen Spiele&#8221;, sind wohl nur die Spitze des Eisbergs.</p>
<p>Auff&#228;lliges Wettverhalten klingt nach Statistik &#8211; das ist nichts Schlechtes und aussagekr&#228;ftig. Man kann da sehr gut sagen, dass ein Spiel zu 95% manipuliert ist. Das Spiel kann man dann runter nehmen, aber einen Spieler deswegen lebenslang zu sperren, obwohl es sich doch um einen statistischen Fehler handeln k&#246;nnte ist ein Riesenproblem. Des Weiteren muss ein ehrlicher Spieler davor gesch&#252;tzt werden, dass ihm da jemand ein Bein stellen will, obwohl er mit Wetten nichts am Hut hat.</p>
<p>Dann las ich in einer anderen &#220;berschrift, dass das Damentennis wohl sauber sei. Das ist sehr unwahrscheinlich, da dort genauso gewettet werden kann und die Spielerinnen mit den genau gleichen Problemen k&#228;mpfen m&#252;ssen.</p>
<p>Letztlich fallen mir da einige Parallelen zum Radsport auf: Verb&#228;nde rasseln wieder und drohen mit lebenslangen Sperren. Genau das bringt auch im Tennis nichts, nur mit einer Zusammenarbeit vieler Insider kann man die Mechanismen der Kontrolle verbessern.</p>
<p>Neben diesen Parallelen stie&#223; ich auf einen Bericht von Stefan Oswalt von der NZZ &#252;ber Doping im Tennis &#8211; auch hier scheint es &#196;hnlichkeiten zum Radsport zu geben.</p>
<p><em><strong>Weiterf&#252;hrende Links:</strong></em></p>
<p>* FAZ: &#8220;<a href="http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~E013AC47F6E8F4E8387CF736263A13F5A~ATpl~Ecommon~Scontent.html" title="Frankfurter Allgemeine Zeitung Tennis Wettbetrug Artikel eins">Spiel, Satz, Wettbetrug</a>&#8221;<br />
* FAZ: &#8220;<a href="http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~EA412E1FB7B8442E4A56BA531A2E73B79~ATpl~Ecommon~Scontent.html" title="Frankfurter Allgemeine Zeitung Tennis Wettbetrug Artikel zwei">Tennis-Wettskandal weitet sich aus</a>&#8221;<br />
* Stellungnahme von Betfair zum Thema &#8220;<a href="http://www.presseportal.de/pm/67634/1064836/betfair" title="Presseportal Stellungnahme von Betfair zum Thema Wettbetrug im Tennis">Wettbetrug im Tennis</a>&#8221;<br />
* NZZ: &#8220;<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/aktuell/im_tennis_hat_doping_tradition_1.579462.html" title="Neue Z&#252;richer Zeitung Artikel Doping im Tennis">Im Tennis hat Doping Tradition</a>&#8220;</p>
<p class="akst_link"><a href="http://www.fitfuttern.de/?p=44&amp;akst_action=share-this"  title="Feed abonnieren, Beitrag emailen oder bookmarken..." id="akst_link_44" class="akst_share_link" rel="nofollow">Feed abonnieren, Beitrag emailen oder bookmarken...</a>
</p>]]></content:encoded>
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