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	<title>fitfuttern &#187; muskel</title>
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	<description>Blog zu Sport, Ernährung und Beratung</description>
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		<title>Dehnen &#8211; soll man oder nicht?</title>
		<link>http://www.fitfuttern.de/2008/04/23/dehnen-soll-man-oder-nicht/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 06:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
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		<description><![CDATA[Letztlich beim Laufen unterhielt ich mich mit meinem Partner &#252;ber das Thema Dehnen. Ich versicherte, ich werde mich da mal umsehen. Aus dem Umsehen wurde ein Umh&#246;ren, da es sehr viele unterschiedliche Meinungen gibt. Bald-Physio Thomas fiel bereits durch Sachverstand in den fitfuttern-Kommentaren auf. Er war so nett und schrieb ein paar Zeilen in seinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Letztlich beim Laufen unterhielt ich mich mit meinem <a title="laufpartner " href="http://powerbook.blogger.de/">Partner</a> &#252;ber das Thema Dehnen. Ich versicherte, ich werde mich da mal umsehen. Aus dem Umsehen wurde ein Umh&#246;ren, da es sehr viele unterschiedliche Meinungen gibt. Bald-Physio Thomas fiel bereits durch Sachverstand in den fitfuttern-Kommentaren auf. Er war so nett und schrieb ein paar Zeilen in seinem <a title="Thomas Plink Dehnen Sporttologie" href="http://sporttologie.wordpress.com/2008/04/07/dehnen-alles-quatsch-oder/">Blog zum Sinn und Unsinn des Dehnens</a>.</strong></p>
<p>Die Kernaussagen sind, dass Dehnen zur Verletzungsprophylaxe und Muskelkatervorbeugung wahrscheinlich ungeeignet ist. Verk&#252;rzungen haben nichts mit der Muskell&#228;nge zu tun, sondern mit der Toleranz gegen&#252;ber einer Dehnspannung des Muskels. Bei Verk&#252;rzungen ist diese Toleranz gemindert. Um dies zu verbessern, soll man dehnen und die geschw&#228;chte Muskulatur kr&#228;ftigen. Bei den Dehnintervallen haben sich 30sec als empfehlenswert herausgestellt.</p>
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		<title>Energiebereitstellung der Zelle</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Nov 2007 13:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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		<category><![CDATA[Training]]></category>
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		<description><![CDATA[F&#252;r eine sinnvolle Trainingssteuerung ist es hilfreich, wenn Sie verstehen, wie der K&#246;rper auf die jeweilige Belastung reagiert. Dieser Beitrag zeigt Ihnen, inwieweit Sie Fett oder Kohlenydrate beim Training verbrennen und was f&#252;r ihren K&#246;rper das Superplus-, das Super- und das Normalbenzin ist. Energie Wir wollen maximale Leistung, werfen wir also einen Blick in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>F&#252;r eine sinnvolle Trainingssteuerung ist es hilfreich, wenn Sie verstehen, wie der K&#246;rper auf die jeweilige Belastung reagiert. Dieser Beitrag zeigt Ihnen, inwieweit Sie Fett oder Kohlenydrate beim Training verbrennen und was f&#252;r ihren K&#246;rper das Superplus-, das Super- und das Normalbenzin ist.</strong></p>
<p><strong>Energie</strong></p>
<p>Wir wollen maximale Leistung, werfen wir also einen Blick in die Zelle, dort spielt sich n&#228;mlich Interessantes ab. Die chemische Energie aus den K&#246;rperspeichern wird in den Zellen  gewandelt und am Ende soll der Muskel m&#246;glichst viel mechanische Energie liefern. Die Zellen k&#246;nnen Sie bewusst trainieren: so wird der Marathonl&#228;ufer zum exzellenten Fettverwerter, und der 400m-L&#228;ufer kann immer besser mit &#8220;schwer werdenden Beinen&#8221; umgehen.</p>
<p><strong>Energiereiche Phospate, ATP und KP &#8211; unser Superplus</strong></p>
<p>Ist die Belastung kurz und intensiv, also rund 0 bis 45 Sekunden, wie etwa beim Bankdr&#252;cken oder einem 50 Meter Sprint, nutzen wir die energiereichen Phosphate Adenosintriphosphat, kurz ATP und Kreatinphosphat, kurz KP. Diese energiereichen Phosphate sind sozusagen das Superplusbenzin unter unseren K&#246;rperbrennstoffen.</p>
<p>Nach rund 5 Sekunden ist bereits unser ATP-Tank leer, der K&#246;rper stellt allerdings fortlaufend neues ATP aus KP her. Wir nutzen also immer noch unser Superplus, aber durch die fortlaufende Wiederherstellung sinkt unsere Leistung, veglichen mit den ersten Sekunden etwas ab. Nach rund 30 bis 45 Sekunden Vollgas sind dann sowohl die ATP- als auch die KP-Speicher leer. Was l&#228;sst sich der K&#246;rper nun einfallen?</p>
<p><strong>K&#246;rperkohlenhydrate und die Glykolyse &#8211; unser Superbenzin</strong></p>
<p>Das Glykogen bezeichnete ich in meiner <a href="http://www.fitfuttern.de/2007/10/22/naehrstoffe/" title="Artikel Serie Sportern&#228;hrung Inhaltsverzeichnis">Artikelserie Sportern&#228;hrung</a> als K&#246;rperkohlenhydrate &#8211; das lasse ich nun so. Nachdem also unser Superplustank leer ist, geht unser K&#246;rper an seine Glykogenvorr&#228;te, unser Superbenzin. Jetzt spielt es noch eine Rolle, ob wir gen&#252;gend Sauerstoff durch die Lungen bekommen. Bei einem Ausdauerlauf klappt das, bei einem Sprint haben wir da keine Chance. Schaffen wir also eine ausreichende Sauerstoffzufuhr, baut der K&#246;rper seine K&#246;rperkohlenhydratvorr&#228;te ab und macht aus Sauerstoff und Glykogen Energie. Schaffen wir nicht gen&#252;gend Sauererstoff in den K&#246;rper, baut der K&#246;rper ebenfalls seine K&#246;rperkohlenhydratreserven ab, bildet dabei aber auch Milchs&#228;ure, diese landet im Muskel und zwingt irgendwann zum Leistungsabbruch.</p>
<p>So k&#246;nnen Sie die Energiebereitstellung selbst erleben: Laufen Sie 25 Meter so schnell wie m&#246;glich. Sie greifen auf die Superplus-Speicher zu. Laufen Sie 200m so schnell wie m&#246;glich, merken Sie irgendwann, dass ihre Beine schwer werden; hier greifen Sie auf ihr Superbenzin &#8220;unter Sauerstoffmangel&#8221; zu. Laufen Sie die 200m noch einmal, und achten darauf, dass die Beine nicht schwer werden, k&#246;nnen Sie vielleicht viel weiter als  200m laufen, aber zeitlich werden  Sie etwas langsamer sein.</p>
<p><strong>K&#246;rperfett als Energiequelle &#8211; unser Normalbenzin</strong></p>
<p>Das K&#246;rperfett ist als unser Normalbenzin zu sehen und die Verbrennung f&#228;ngt an, wenn unsere Glykogenspeicher etwas zur Neige gehen. Ein Ausdauersportler ist vielleicht sogar so gut trainiert, dass der K&#246;rper bereits fr&#252;hzeitig auf Fettzugriff umstellt und seine K&#246;rperkohlenhydratspeicher vermehrt schont.<br />
Des Weiteren bekommen Trainierte mehr Sauerstoff in den K&#246;rper, welcher dann mit dem Brennstoff verfeuert wird. Mehr Luft bedeutet also mehr Sauerstoff f&#252;r die Zelle, was zu mehr Leistung bei langandauernder Belastung f&#252;hrt.</p>
<p><strong>ATP als Energiew&#228;hrung der Zelle</strong></p>
<p>Egal welches Benzin Sie verfeuern, es wird immer ATP hergestellt. Also ist die Qualit&#228;t der Energie immer gleich, egal ob Sie aus K&#246;rperfett, K&#246;rperkohlenhydraten oder gleich aus den ATP-Speichern kommt. Die Frage ist aber: wieviel ATP ist wie schnell f&#252;r die Zelle verf&#252;gbar &#8211; genau das macht den Unterschied: beim Superplus ist am schnellsten, am meisten ATP vorhanden!</p>
<p>Folgende Abbildung soll das oben Gesagte nocheinmal verdeutlichen: rechts sehen Sie, ob der K&#246;rper seine Stoffe mit oder ohne Sauerstoff verfeuert &#8211; aerob bedeutet mit Sauerstoff, anaerob ohne Sauerstoff.</p>
<p><em><strong><br />
</strong></em></p>
<p><a href="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/diaebereit.png" title="Energiebereitstellung der Zelle"></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/diaebereit.png" title="Energiebereitstellung der Zelle"><img src="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/diaebereit.png" alt="Energiebereitstellung der Zelle" /></a></p>
<p align="center"><em><strong>Abbildung:</strong></em> Art der Energiebereitstellung in Abh&#228;ngigkeit von der Belastungsdauer<br />
<em>(Grafik erstellt auf der Grundlage von K. Geiss, M.  Hamm: “Handbuch der Sportlerern&#228;hrung”, Hamburg 2001, 5. Auflage, S. 95</em>)</p>
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