Protokollieren mit der Kalorientabelle FDDB

Das Protokollieren der Ernährung ist wichtig für den Berater und auch für den Klienten (siehe Beitrag “Wenn nur das Protokoll nicht wär…“). Eine Liste mit Lebensmittelnamen und Schätzmengen verschafft dem Laien oftmals aber nicht die nötige Klarheit über sein Treiben und somit fehlt also eine ausreichende Rückmeldung.

Fitfuttern-Partner FDDB.info schafft hier Abhilfe – auf Basis einer umfassenden Lebensmitteldatenbank werden mit ihren Angaben konkrete Zahlenwerte berechnet und anschaulich präsentiert. Sie besuchen also die Seite, erfassen die von Ihnen gesuchten Lebensmittel und erhalten eine Auswertung: wie viele Kalorien im Produkt sind und welche Zusammensetzung das Lebensmittel hat, also welchen Anteil an Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett.

Mit einem kostenlosen Account, erhalten Sie noch einen Bericht über ihren Gewichtsverlauf und ihr Kalorienverbrauch wird zu ihrem vorher ermittelten Energieumsatz ins Verhältnis gesetzt. Dies führt zu aussagekräftigen Tages- und Wochenauswertungen.

Häufig gewählte Lebensmittel landen auf einer Favoritenliste und so ist das Notieren einer Mahlzeit komfortabel und schnell geschehen. Sie können Lebensmittel auch gruppieren – das macht bei Rezepten Sinn und so müssen Sie Mamas Apfelstrudel nur einmal zusammen suchen.

Auch ohne Account können Sie alle Funktionen der Kalorientabelle nutzen und die Nährwerte zu zahlreichen Produkten herausfinden. Einmal können Sie ein bestimmtes Produkt per Formular suchen oder manuell durch das Produktverzeichnis gondeln. Ist ein Produkt noch nicht enthalten, können Sie dies selbst in die Datenbank eintragen. Des Weiteren können Sie verschiedene Produkte miteinander vergleichen und so schon mal vor dem Wocheneinkauf etwas recherchieren.

Das sind aus meiner Sicht die Kernfunktionen der Lebensmitteldatenbank und Kalorientabelle. Es gibt noch ein paar Spielereien, die vermutlich seltener genutzt werden, wie das Hinzufügen von Lebensmitteln via Handy oder das FDDB-Widget für die Google Toolbar. Besonders hilfreich finde ich die kleine Notizbox ,die man zu jedem Tagesprotokoll ausfüllen kann, dort kann dann beispielsweise die Sportaktivität vermerkt werden.

Wenn es um das Bearbeiten eines Textfelds geht, möchte ich auf meinen Artikel bei DrWeb verweisen, wie man solche Textfelder mit seinem Wunscheditor in Kombination mit Firefox bearbeiten kann. Beispielsweise kann man sich dann bereits häufig genutzte Sport- und Ernährungsnotizen als Textbausteine abspeichern und spart bei langen Texten viel Zeit.

Hier noch einige Screenshots, die das oben Gesagte verdeutlichen. Wenn Sie die Datenbank nun selbst testen wollen, nichts wie rüber zu FDDB.info! Das Anlegen eines Kontos ist schnell passiert: Reiter “MeinFDDB” – “Account”, dann Emailadresse und Passwort angeben, Bestätigungsmail abwarten und los geht es.

FDDB Naviagtionsleiste

Navigationsleiste des fitfuttern-Partners FDDB.info;
über “Mein FDDB”  – “Account” kommen Sie zur kostenlosen Kontoanmeldung!

 

FDDB Produkteintrag

 

Maske zum Produkteintrag, falls Sie Lebensmittel in die Datenbank eintragen wollen.

 

Produktverzeichnis der Kalorientabelle FDDB.info

 

Ansicht des Produktverzeichnisses von FDDB.info; die Zahl in Klammern gibt die berechneten Lebensmittel an

 

 

FDDB Benutzerprofil

 

Ansicht des Profils mit Tagesbedarf und BMI nach der Kontoanmeldung

 

FDDB Merkzettel

 

FDDB-Merkzettel mit verzehrten Lebensmitteln, der Auswertung, einer kleinen Notiz und dem Vermerk, für ein vom Mobiltelefon hinzugefügten Kaffee

Wenn nur das Protokoll nicht wär…

Zu Beginn einer Beratung steht die Feststellung des Ist-Zustandes, dann werden Ziele besprochen, dann wird gearbeitet, beobachtet und meist auch protokolliert. Das Protokoll ist für den Klienten auf den ersten Blick nerviger Mehraufwand. Die Berater sehen im Protokoll jedoch oft den Schlüssel zum Erfolg und ich zeige Ihnen in diesem Beitrag einige Protokollarten und im Beitrag “Systemisch arbeiten mit Kalender und Handy” wie Ihnen das Protokollieren leicht von der Hand geht.

Protokollarten

Das “Fitprot” ist Bestandteil meiner Eigenkreation “Fitlog”, eines Fitness- und Ernährungstagebuchs in dem der Berater Einblick nimmt und mitschreibt – alles webbasiert – das GoogleOffice machts möglich. Der Klient notiert jeden Tag seine Beobachtungsfelder, den Skalenwert und eine kurze Bemerkung. Ernährung, Sport und Work-Life-Balance waren bislang bei allen Klienten dabei. Die Werte der Skala werden vorher abgesprochen und in alltagstaugliche Sätze gegossen. Weitere Beobachtungsfelder können je nach Bedarf hinzugefügt werden.
+ wenig Aufwand beim Führen;
+ nahe am Klienten, da dieser die Skala mit ausarbeitet
- viel Aufwand beim Erstellen
- sehr subjektiv
- Onlineoffice braucht etwas Einarbeitungszeit

Fitprot

(Screenshot des Fitprots)

Onlinegestützt sehe ich aber doch die Zukunft, wenn sich Handys und das Internet besser koppeln lassen, bzw. wenn mehr Menschen dies tun. Beim Fitfuttern-Partner FDDB kann man beispielsweise die verzehrten Produkte direkt auf seinen eigenen Merkzettel jagen, so archivieren und erhält seine Tagesbilanz.

Das Freiburger Ernährungsprotokoll wird oft eingesetzt. Auf zwei DinA4 Seiten werden allerhand Lebensmittel gelistet und man macht über einen gewissen Zeitraum seine Striche.
+ guter Eindruck über Ernährung des Klienten
+ wenig Aufwand zu führen und zu erstellen
- nur Ernährung wird berücksichtigt

Das DGE-Konzept “Ich nehme ab”, welches ich empfehlen kann, setzt unter anderem auf ein Ernährungs- und Bewegungsprotokoll. Sie schreiben auf, “Wann”, “Wo” und “Was” Sie essen und “Wann”, “Wo” und “Wie lange” Sie sich bewegen. Zusätzlich gibt es eine Spalte für ihre gezogenen Schlüsse.
Das Programm kann mit und ohne Berater, allein oder in der Gruppe durchgeführt werden und bindet die Protokolle recht effizient ein: bei den 12 Programmschritten spielen die Protokolle sowohl als Doku, als auch als spätere Arbeitsgrundlage, beispielsweise auf der Jagd nach Fallstricken bei der Speisenzubereitung, eine wichtige Rolle. Das Programm ist ein Loseblattordner und kostet rund 35 Euro (Stand: 29.10.2007). Die Protokolle von “Ich nehme ab” sind im DinA4 Format.
+ Mensch wird systemisch gesehen
+ Einfach zu handhaben
- viel zu schreiben
- große Zettel

Egal, welches Protokoll Sie wählen, wichtig ist vor allem, dass Sie daraus Schlüsse ziehen können, dass es ihrem Berater wichtige Daten liefert, und dieser Sie so zielgenau unterstützen kann. Der Kackpunkt ist meist, dass Sie das Protokoll führen und auch führen wollen. Es darf also nur einen minimalen Mehraufwand für ihren Alltag bedeuten, die notwendigen Daten einzutragen.

Zum Beispiel ist mein Notizzettel Bestandteil meines Kalenders oder ich nutze für zwischendurch die Sprachaufzeichnung meines Handys. Wie man aus Handy und Kalender ein minimales System zwirbelt, erfahren Sie im Folgebeitrag “Systemisch arbeiten mit Kalender und Handy“.

Weiterführende Links:

* Fitfuttern-Beitrag zum neuen FDDB-Merkzettel
* DGE-Konzept “Ich nehme ab”
* Freiburger Ernährungsprotokoll

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