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	<title>fitfuttern &#187; verhalten</title>
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	<description>Blog zu Sport, Ernährung und Beratung</description>
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		<title>Abnehmtricks der Brigitte-Leser</title>
		<link>http://www.fitfuttern.de/2008/03/01/brigitte-diaet-umfrage-auswertung/</link>
		<comments>http://www.fitfuttern.de/2008/03/01/brigitte-diaet-umfrage-auswertung/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Mar 2008 09:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[diät]]></category>
		<category><![CDATA[verhalten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeitschrift Brigitte befragte ihre Leser(innen) zu ihren Di&#228;tgewohnheiten und welche Taktiken besonders erfolgreich waren.
Brigitte bietet selbst auch eine Di&#228;t an, welche auf kalorienreduzierter Mischkost basiert.  Dieser Di&#228;t bescheinigt Stiftung Warentest (Stiftung Warentest, 2003, S. 139f.) die zweith&#246;chste  m&#246;gliche  Wertung, bem&#228;ngelt aber,  dass dort die Verhaltens&#228;nderung zu kurz kommt.  Werfen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Zeitschrift Brigitte befragte ihre Leser(innen) zu ihren Di&#228;tgewohnheiten und welche Taktiken besonders erfolgreich waren.</strong></p>
<p>Brigitte bietet selbst auch eine Di&#228;t an, welche auf kalorienreduzierter Mischkost basiert.  Dieser Di&#228;t bescheinigt Stiftung Warentest (Stiftung Warentest, 2003, S. 139f.) die zweith&#246;chste  m&#246;gliche  Wertung, bem&#228;ngelt aber,  dass dort die Verhaltens&#228;nderung zu kurz kommt.  Werfen  wir also einen Blick, welche <a href="http://www.brigitte.de/diaet/brigitte_diaet/diaet-fragebogen-antworten/?p=1" title="Tricks zum Abnehmen Brigitte Leser">Tricks zum Abnehmen sich bei den Brigitte-Lesern</a> durchgesetzt haben.</p>
<ol>
<li>Ausl&#246;ser der aktuellen Di&#228;t?
<ul>
<li>Mann, nicht mehr passendes Kleid, stetige Erfolglosigkeit beim Shoppen</li>
</ul>
</li>
<li>Wie lange dauert die Di&#228;t schon?
<ul>
<li>Einige Tage bis einige Jahre.</li>
</ul>
</li>
<li>Wie viel soll weg, wieviel ist schon weg?
<ul>
<li>Ein oder zwei Kilo bis zu 50 Kilo.</li>
</ul>
</li>
<li>Was versprechen Sie sich nachdem die Pfunde weg sind?
<ul>
<li>Erscheinungsbild passt wieder zur Einstellung, mehr Erfolg, mehr Lust auf Sport, mehr Selbstbewusstsein nach erfolgreicher Di&#228;t.</li>
</ul>
</li>
<li>Womit belohnen Sie sich anstatt von S&#252;&#223;igkeiten?
<ul>
<li>Kleidung, Haarschnitt, Bad, Zeitschriften, edles Essen</li>
</ul>
</li>
<li>Wie werden Gesch&#228;ftsessen und Parties gemeistert?
<ul>
<li>Langsam essen, eher Gem&#252;se, nachher einen Spaziergang.</li>
</ul>
</li>
<li>Wie gleichen Sie kalorienreiche Ausrutscher aus?
<ul>
<li>Leichte s&#228;ttigende Kost, viel Wasser, Hausputz,  Stunde mit Hund.</li>
</ul>
</li>
<li>Treiben Sie Sport, wie viele Stunden pro Woche?
<ul>
<li>Via Rad zur Arbeit und auch Touren, Hund oder allein joggen, Tanzkurs.</li>
</ul>
</li>
<li>Was hat sich seit Beginn der Di&#228;t gebessert?
<ul>
<li>Ausgeglichener, fitter, lebensfreudiger, attraktiver, mehr Lust auf Sex und Flirts</li>
</ul>
</li>
</ol>
<p>Wichtig zu wissen ist, dass die Leser nicht unbedingt die Brigitte-Di&#228;t gemacht hatten und dass insgesamt 400 Leser die Fragen beantworteten. Allerdings filterte die Autorin des Brigitte-Artikels die Antworten und dann fasste ich den Artikel ebenfalls noch einmal zusammen. Des Weiteren sind bei den Leserantworten Tipps dabei, welche ich nicht guthei&#223;en kann. M&#246;gen sie f&#252;r den ein oder anderen ein Ansporn oder eine <a href="http://www.fitfuttern.de/2007/11/09/tipps-zum-abnehmen-mit-dem-schweinehund/" title="Hilfe zum &#252;berwinen des inneren Schweinehund fitfuttern">Hilfe sein, den inneren Schweinehund</a> zu &#252;berwinden.<br />
<em></em></p>
<p><em><strong>Weiterf&#252;hrende Links/Quellen:</strong></em><br />
* Stiftung Warentest.  2003.  Schlank &amp; fit. 80 Di&#228;ten im Vergleich. Berlin Econ Verlag. <a href="http://www.buch.de/buch/02986/966_schlank_und_fit__stiftung_warentest__econ_bei_ullstein__band_73007.html" title="Stiftung Warentest Di&#228;ten im Vergleich ">Link zum Buch</a></p>
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</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Einfacher Aktionsplan um Ziele vielversprechend anzugehen</title>
		<link>http://www.fitfuttern.de/2008/02/10/einfacher-aktionsplan-um-ziele-vielversprechend-anzugehen/</link>
		<comments>http://www.fitfuttern.de/2008/02/10/einfacher-aktionsplan-um-ziele-vielversprechend-anzugehen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Feb 2008 11:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[ziel]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Newsletter von &#8220;Zeit zu leben&#8221; schildert Ralf Senftleben einen Aktionsplan um ein Ziel genauer aufzudr&#246;seln.

DinA4-Blatt nehmen
Ziel ganz unten formulieren
Zwei Spalten bilden
Rechte Spalte &#8220;Was muss ich tun, um das Ziel zu erreichen?&#8221;
Linke Spalte &#8220;Was muss ich lassen, um das Ziel zu erreichen?&#8221;
Die Vors&#228;tze umsetzen

Dieser einfache Aktionsplan ist hilfreich: das Ziel wird genau festgelegt und formuliert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Newsletter von &#8220;<a href="http://www.zeitzuleben.de/" title="Website Zeit zu leben">Zeit zu leben</a>&#8221; schildert Ralf Senftleben einen <a href="http://www.zeitzuleben.de/blog/entry/1348/5100/Tun-und-Lassen---Der-Weg-zum-Ziel.html" title="Zeit zu leben Newsletter Website Aktionsplan um ein Ziel zu erreichen">Aktionsplan um ein Ziel genauer aufzudr&#246;seln</a>.</strong></p>
<ol>
<li>DinA4-Blatt nehmen</li>
<li>Ziel ganz unten formulieren</li>
<li>Zwei Spalten bilden</li>
<li>Rechte Spalte &#8220;Was muss ich tun, um das Ziel zu erreichen?&#8221;</li>
<li>Linke Spalte &#8220;Was muss ich lassen, um das Ziel zu erreichen?&#8221;</li>
<li>Die Vors&#228;tze umsetzen</li>
</ol>
<p>Dieser einfache Aktionsplan ist hilfreich: das Ziel wird genau festgelegt und formuliert, es muss sich Gedanken &#252;ber das eigene Tun gemacht werden. Sp&#228;testens beim Umsetzen der Vorhaben wird man sich dann auch &#252;ber die Auswirkungen des Plans klar.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gesundheit als System</title>
		<link>http://www.fitfuttern.de/2007/11/30/gesundheit-als-system/</link>
		<comments>http://www.fitfuttern.de/2007/11/30/gesundheit-als-system/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 14:13:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[modell]]></category>
		<category><![CDATA[system]]></category>
		<category><![CDATA[verhalten]]></category>

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		<description><![CDATA[Gesund sein &#8211; das bedeutet f&#252;r einige sich wohl zu f&#252;hlen, f&#252;r andere nicht krank zu sein und f&#252;r die Weltgesundheitsorganisation das:

„Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen k&#246;rperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht die blo&#223;e Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen.“ (Wikipedia, 2007)
Sie sehen also, nach Meinung der Weltgesundheitsorganisation sind viele Menschen nicht gesund! Grunds&#228;tzlich ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gesund sein &#8211; das bedeutet f&#252;r einige sich wohl zu f&#252;hlen, f&#252;r andere nicht krank zu sein und f&#252;r die Weltgesundheitsorganisation das:<br />
</strong></p>
<blockquote><p><strong><em>„Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen k&#246;rperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht die blo&#223;e Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen.“ (Wikipedia, 2007)</em></strong></p></blockquote>
<p>Sie sehen also, nach Meinung der Weltgesundheitsorganisation sind viele Menschen nicht gesund! Grunds&#228;tzlich ist dies aber ein sch&#246;nes Beispiel f&#252;r die Gesundheit als System. Das Verbundsystem Gesundheit <em>(Pape et al., 2001, S. 15)</em> beschreibt das Zusammenwirken der vier S&#228;ulen der Gesundheit: psychische Gesundheit, soziale Gesundheit, existentielle Gesundheit und k&#246;rperliche Gesundheit. Zusammenspiel bedeutet, dass eine &#196;nderung in einem Bereich immer auch auf alle anderen wirkt.</p>
<p><a href="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/gesundheitalssystem.png" title="Verbundsystem Gesundheit"></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/gesundheitalssystem.png" title="Verbundsystem Gesundheit"><img src="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/gesundheitalssystem.png" alt="Verbundsystem Gesundheit" /></a></p>
<p align="center">Verbundsystem Gesundheit<br />
<em> (Grafik nach Pape et al., 2001, S. 15)</em></p>
<p>Damit das Modell greifbarer wird, nenne ich zu den Bereichen Stichpunkte, was damit gemeint ist:</p>
<ul>
<li> psychische Gesundheit:<br />
positives Denken, F&#252;hlen, Handeln, Entspannungstechniken, &#8230;</li>
</ul>
<ul>
<li> soziale Gesundheit:<br />
Beziehungen, Familie, Beruf, Umfeld, &#8230;</li>
</ul>
<ul>
<li> existentielle Gesundheit:<br />
Beantwortung der Sinnfrage des Seins und Tuns, Lebensziele, Gesundheitsziele, &#8230;</li>
</ul>
<ul>
<li> k&#246;rperliche Gesundheit:<br />
Bewegung, Ern&#228;hrung, Regeneration, &#8230;</li>
</ul>
<p>Neben diesen S&#228;ulen bewegen wir uns st&#228;ndig in Ordnungen, so herrscht eine Ordnung in der Familie, es herrscht eine Ordnung in der Firma, es herrscht eine Ordnung im K&#246;rper und es herrscht eine Ordnung in der Gesellschaft. Leben wir nun in Unordnung, dann gibt es im K&#246;rper St&#246;rsignale und wir werden krank &#8211; so sagt es dieses Modell.</p>
<p><strong>Folgen f&#252;r eine Verhaltens&#228;nderung</strong></p>
<p>Der Gro&#223;teil meiner Klienten will abspecken und arbeitet an einer &#196;nderung des Verhaltens und da ist es wichtig, bei seinen Verhaltens&#228;nderungsideen an alle S&#228;ulen zu denken: beispielsweise kann es Probleme geben, wenn Sie sehr viele rigide Vors&#228;tze haben, dass Sie dann auf kein Fest mehr gehen oder noch schlimmer, die anderen nicht mehr wollen, dass Sie dort aufschlagen. Das Modell kann also eine Warnung vor unbedachten und unangenehmen &#220;berraschungen sein.</p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich gibt es auch viele &#196;nderungen, die aufs gesamte System positiv wirken, wie beispielsweise ein Kochkurs oder Sportkurs, da neben des Lernens einer F&#228;higkeit gleich neue Bekanntschaften gemacht werden. Als Gegensatz gibt es bei Ihnen bestimmt auch, wie bei jedem, einige Verhaltensweisen, die ihr komplettes System drosseln. Das Modell kann also einen Hinweis geben, wie Sie durch etwas &#8220;um die Ecke denken&#8221; in einem gew&#252;nschten Bereich Fortschritte machen oder einen Systembremsklotz identifizieren.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em><br />
* Wikipedia-Eintrag &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheit" title="Wikipedia Eintrag Gesundheit">Gesundheit</a>&#8221; (Stand 30.11.2007)<br />
* D. Pape et al., &#8220;gesund, vital, schlank&#8221; K&#246;ln 2001, Nachdruck 2005, S.14ff.</p>
<p class="akst_link"><a href="http://www.fitfuttern.de/?p=82&amp;akst_action=share-this"  title="Feed abonnieren, Beitrag emailen oder bookmarken..." id="akst_link_82" class="akst_share_link" rel="nofollow">Feed abonnieren, Beitrag emailen oder bookmarken...</a>
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stufen der Verhaltens&#228;nderung (TTM)</title>
		<link>http://www.fitfuttern.de/2007/11/15/stufen-der-verhaltensaenderung-ttm/</link>
		<comments>http://www.fitfuttern.de/2007/11/15/stufen-der-verhaltensaenderung-ttm/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 10:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[änderung]]></category>
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		<category><![CDATA[webmontag]]></category>

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		<description><![CDATA[Erfolgreich sein Verhalten zu &#228;ndern, das ist das Heikelste an einer langfristigen Ern&#228;hrungsumstellung. Daf&#252;r gibt es zwar kein Patentrezept, jedoch gibt es das Stufenmodell der Verhaltens&#228;nderung &#8211; mit diesem Modell werden wir unser Verhalten erst verstehen und so vielleicht viel leichter &#228;ndern k&#246;nnen. Erst erl&#228;utere ich Ihnen das  Modell, dann gebe ich Tipps, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erfolgreich sein Verhalten zu &#228;ndern, das ist das Heikelste an einer langfristigen Ern&#228;hrungsumstellung. Daf&#252;r gibt es zwar kein Patentrezept, jedoch gibt es das Stufenmodell der Verhaltens&#228;nderung &#8211; mit diesem Modell werden wir unser Verhalten erst verstehen und so vielleicht viel leichter &#228;ndern k&#246;nnen. Erst erl&#228;utere ich Ihnen das  Modell, dann gebe ich Tipps, was Ihnen beim Sprung von Stufe zu Stufe helfen kann. Das Transtheoretische Modell, kurz TTM, ist so vielversprechend, weil es speziell auf die gesundheitsbezogene Verhaltens&#228;nderung abzielt.</strong></p>
<p><strong>TTM Entstehung</strong></p>
<p>In den Achtzigern identifizierten DiClemente und Prochaska erstmals die Stufen der Verhaltens&#228;nderung, einem der Kernbausteine des TTM. Seitdem wird das Modell fortlaufend gepr&#252;ft und untersucht. Das TTM besteht aus den Stufen der Ver&#228;nderung  und aus Strategien zum jeweiligen Stufensprung. Entstanden ist das Modell, indem man viele Menschen, welche ihr Verhalten erfolgreich &#228;nderten, nach deren Tricks und Erfahrungen befragte. Erfolgreich &#228;ndern bedeutet hier, dass das neue Verhalten seit mehreren Jahren stabil aufrecht erhalten wird! Was haben diese Menschen also gemacht?</p>
<p><strong>Sechs Stufen der Verhaltens&#228;nderung</strong></p>
<p>Die Verhaltens&#228;nderung besteht aus sechs aufeinanderfolgenden Stufen, wobei ein Durchlauf ohne R&#252;ckschritt die absolute Ausnahme ist. Sie sehen also &#8211; Verhaltens&#228;nderung ist ein Prozess und keine einmalige Sache. Die Stufe &#8220;Stabilisierung&#8221; fehlt bei einigen Verhaltensweisen.</p>
<p>Stufen der Verhaltens&#228;nderung:</p>
<ol>
<li><em><strong>Absichtslosigkeit</strong></em> &#8211; keine Lust sich zu &#228;ndern</li>
<li><em><strong>Absichtsbildung</strong></em> &#8211; vielleicht mal im kommenden Monat &#228;ndern</li>
<li><em><strong>Vorbereitung</strong></em> &#8211; &#196;nderung wird vorbereitet und schon probiert</li>
<li><em><strong>Handlung</strong></em> &#8211; Zielverhalten seit mindestens einem Tag stabil</li>
<li><em><strong>Aufrechterhaltung</strong></em> &#8211; Zielverhalten seit mehr als sechs Monaten stabil</li>
<li><em><strong>Stabilisierung</strong></em> &#8211; keine Versuchung mehr ins alte Verhalten abzurutschen</li>
</ol>
<p><strong>R&#252;ckf&#228;lle als Teil des Prozesses </strong></p>
<p>Das folgende Bild zeigt Ihnen das Zusammenspiel der Stufen. Sie k&#246;nnen die Stufen eine nach der anderen durchlaufen, k&#246;nnen aber auch von jeder wieder an den Anfang zur&#252;ck fallen, bevor Sie oben beim stabilen gew&#252;nschten Verhalten ankommen.</p>
<p>Wichtig ist vor allem, wie Sie mit R&#252;ckf&#228;llen zu ihrem alten Verhalten umgehen: meistern Sie diese R&#252;ckf&#228;lle und lassen  Sie sich dadurch nicht ihre Motivation nehmen, beginnt sich die Spirale nach oben zu drehen und Sie werden ihr Verhalten irgendwann stabil aufrechterhalten (gr&#252;ne Linie, von Handlung zu Aufrechterhaltung).</p>
<p>Leider h&#246;ren Sie in ihrem Umfeld auch S&#228;tze wie &#8220;Das ist ja wieder wie fr&#252;her, du wirst dich nie &#228;ndern! Aber das habe ich ja schon immer gewusst.&#8221; &#8211; nehmen Sie diese hin, aber lassen Sie diese S&#228;tze nicht der Ausl&#246;ser sein, der Sie bis an den Anfang zur&#252;ck schmettert (rote Linie nach R&#252;ckfall 1).</p>
<p><a href="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/verhaltensspirale.png" title="Verhaltensspirale"></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/verhaltensspirale.png" title="Verhaltensspirale"><img src="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/verhaltensspirale.png" alt="Verhaltensspirale" /></a></p>
<p align="center"><em>Abbildung: Verhaltensstufen samt Verhaltensspirale<br />
(Grafik erstellt  nach  Keller, o. J., S. 6ff)</em></p>
<p><strong>Generelle Strategien und Tipps</strong></p>
<p>Um erfolgreich von Phase zu Phase zu springen, wenden wir einerseits kognitive Strategien an, also Strategien, die etwas mit unserem Wissen, unseren Gef&#252;hlen oder unserer Vorstellung zu tun haben und andererseits verhaltensorientierte Strategien, das sind konkrete Verhaltensanleitungen, wie Sie etwa beim Zeitmanagement vorkommen. Die kognitiven Strategien wendet man geh&#228;uft in den ersten drei Phasen an, die verhaltensorientierten eher in den sp&#228;teren.</p>
<p>Prinzipiell entscheiden wir in jeder Phase nach einer Kosten-Nutzen-Analyse, w&#228;gen also die Vor- und die Nachteile eines Phasensprungs ab. Des Weiteren k&#246;nnen Sie bereits absch&#228;tzen, wie oft Sie ins alte Verhalten abrutschen werden: fragen Sie sich, wie standhaft bin ich, wenn die Versuchung des alten Verhaltens auftr&#228;te. Diese Standhaftigkeit wird beim TTM als Selbstwirksamkeit bezeichnet und gibt Ihnen vielleicht eine Hilfe bei der Entscheidung, ob Sie f&#252;r ihr Vorhaben etwa ihre Umwelt wechseln sollten.</p>
<p><strong>Tipps f&#252;r den Phasensprung</strong></p>
<p><em><strong>Von Absichtslosigkeit nach Absichtsbildung</strong></em><br />
Diese Stufe hat das Ziel, dass ein Problembewusstsein f&#252;r die Situation entsteht. Hier geht es nicht ums Problemeeinreden, es ist mehr ein Anklingeln, ob es bereits 5 vor 12 ist.<br />
Haben Sie einen vagen Verdacht, bei Ihnen ist es irgendwo soweit, dann fragen Sie sich:</p>
<ul>
<li>Was wei&#223; ich &#252;ber den Einfluss meines Verhaltens auf meine Gesundheit?</li>
<li>Wie wirkt sich mein Verhalten auf mein Befinden und auf die Personen meines Umfelds aus?</li>
<li>Wie s&#228;he mein Leben ohne dieses Verhalten aus?</li>
</ul>
<p><em><strong>Von Absichtsbildung nach Vorbereitung</strong></em><br />
In dieser Phase m&#252;ssen Sie f&#252;r sich kl&#228;ren &#8220;Warum Sie sich &#228;ndern wollen&#8221;. Dann sind Sie wahrscheinlich hin- und hergerissen, einerseits wissen Sie nun wozu sie sich &#228;ndern, andererseits k&#246;nnen Sie den damit verbundenen Aufwand absch&#228;tzen. Entscheiden Sie sich nun, anders werden Sie aus dieser Phase nicht herauskommen!<br />
Diese Fragen k&#246;nnen helfen:</p>
<ul>
<li>Welche Vorteile bringt eine Verhaltens&#228;nderung?</li>
<li>Welche Schwierigkeiten sehe ich?</li>
<li>Welche pers&#246;nlichen Ziele erreiche ich damit?</li>
<li>Wie sind meine Vorerfahrungen?</li>
</ul>
<p><em><strong>Von Vorbereitung nach Handlung</strong></em></p>
<p>Vorbereitung bedeutet, Sie suchen nach Umsetzungsm&#246;glichkeiten f&#252;r ihr Vorhaben, klappern ab, was Sie daf&#252;r alles brauchen und bestimmen die n&#228;chsten Schritte.<br />
Fragen die helfen k&#246;nnten:</p>
<ul>
<li>Wie haben andere ihr Verhalten ge&#228;ndert?</li>
<li>Welche Hilfe brauche ich?</li>
<li>Was habe ich schon getan, um mein Verhalten zu &#228;ndern?</li>
<li>Was will ich ab jetzt erproben?</li>
</ul>
<p><em><strong>Von Handlung nach Aufrechterhaltung</strong></em><br />
In dieser Phase sollen Sie ihr angestrebtes Verhalten im Alltag verankern, ihre Selbstwirksamkeit verbessern und Alternativen zu schwer widerstehbaren Versuchungen entwickeln. Neben dem Machen sollten Sie sich auch f&#252;r Erreichtes in unregelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden belohnen und hoffentlich auch von ihrem Umfeld belohnt werden.<br />
Folgende Fragen k&#246;nnen helfen:</p>
<ul>
<li>Was habe ich bereits erreicht?</li>
<li>Was hat mir bisher geholfen?</li>
<li>Wie gehe ich mit Schwierigkeiten, Hindernissen und R&#252;ckf&#228;llen um?</li>
<li>Wer unterst&#252;tzt mich?</li>
<li>Wie belohne ich mich?</li>
</ul>
<p><em><strong>von Aufrechterhaltung nach Stabilisierung</strong></em></p>
<p>In der Aufrechterhaltung soll das gew&#252;nschte Verhalten automatisiert und aufrecht erhalten werden. Auch hier ist noch wichtig, sich mit m&#246;glichen Ausrutschern zu besch&#228;ftigen, damit sp&#228;ter nicht ein unerwarterter R&#252;ckschritt droht. Sie sehen, nicht der R&#252;ckfall ist der R&#252;ckschritt, sondern nur ein unpassender Umgang mit diesem. Bedenken Sie auch, dass wenn Sie einmal hier sind, haben Sie bereits viel geschafft!<br />
Folgende Fragen k&#246;nnen helfen:</p>
<ul>
<li>Was hat mir bisher am meisten geholfen?</li>
<li>Welche Vorteile des ge&#228;nderten Verhaltens sind f&#252;r mich die wichtigsten?</li>
<li>Wie werde ich mit Ausrutschern und R&#252;ckschritten umgehen?</li>
</ul>
<p>Sie sehen, dass Sie dieses Modell alleine anwenden k&#246;nnen. Genauso kann die Unterst&#252;tzung durch einen Berater eine gro&#223;e Hilfe sein, da dieser gerade &#252;ber aktuelle vielversprechende Konzepte verf&#252;gt, m&#246;gliche Stolpersteine erkennt und Ihnen so wertvolle R&#252;ckmeldungen gibt &#8211; wie Sie es nun auch angehen, viel Erfolg bei ihrer Verhaltens&#228;nderung.</p>
<p><em><strong>Weiterf&#252;hrende Links:</strong></em><br />
*1 <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;ct=res&amp;cd=2&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.med.uni-marburg.de%2Fstpg%2Ffb20%2Fltinst%2Fallgprmed%2FPraevweb%2FTTMPSYCH.pdf&amp;ei=-AU8R92JJo6u-AKziZHxCA&amp;usg=AFQjCNHEuXQUMn_qAXpnq38nTMl-fnt-qw&amp;sig2=zTW2d-ATb7Dx76xrn8Ynyw" title="PDF 28 Seiten zum Stufenmodell der Verhaltens&#228;derung dem TTM">Motivierung zur Verhaltens&#228;nderung &#8211; Prozessorientierte Patientenedukation nach dem Transtheoretischen Modell der Verhaltens&#228;nderung</a><br />
*2 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transtheoretisches_Modell" title="Wikipedia Transtheoretisches Modell">Wikipedia &#8211;  Eintrag zum TTM</a><br />
*3 <a href="http://archiv.ub.uni-marburg.de/diss/z1998/0303/html/frame.htm" title="Dissertation Stefan Keller ">Doktorarbeit von S. Keller zum TTM bezogen auf das Ern&#228;hrungsverhalten</a></p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p>* S. Keller et al., &#8220;Motivierung zur Verhaltens&#228;nderung &#8211; Proze&#223;orientierte Patientenedukation nach dem Transtheoretischen Modell der Verhaltens&#228;nderung&#8221;, <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;ct=res&amp;cd=2&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.med.uni-marburg.de%2Fstpg%2Ffb20%2Fltinst%2Fallgprmed%2FPraevweb%2FTTMPSYCH.pdf&amp;ei=-AU8R92JJo6u-AKziZHxCA&amp;usg=AFQjCNHEuXQUMn_qAXpnq38nTMl-fnt-qw&amp;sig2=zTW2d-ATb7Dx76xrn8Ynyw" title="PDF 28 Seiten zum Stufenmodell der Verhaltens&#228;derung dem TTM">Internetquellverweis</a> (Stand: 15.11.2007),  o. J., o. O., S. 6-8</p>
<p><em><strong>UPDATE: </strong></em><br />
Auf dem Webmontag Bielefeld am 19.11.2007, hielt ich einen Vortrag zum Thema TTM und der Artikel diente als Handout &#8211; dieses PDF kann durch einen Klick auf folgenden Link heruntergeladen werden kann. <a href="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/ttm01schwarz.pdf" title="Vortrag Webmontag Verhaltens&#228;nderung TTM">Vortrag Webmontag Verhaltens&#228;nderung TTM</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Prof. Pudels Anmerkungen zur Ern&#228;hrungspsychologie</title>
		<link>http://www.fitfuttern.de/2007/11/10/prof-pudels-anmerkungen-zur-ernaehrungspsychologie/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Nov 2007 20:48:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[verhalten]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Juni-Ausgabe der Zeitschrift &#8220;Ern&#228;hrung &#8211; Wissenschaft und Praxis&#8221; reist der Ern&#228;hrungspsychologe Prof. Dr. Pudel durch die Geschichte dieser Disziplin und macht seine &#8220;Anmerkungen zur Ern&#228;hrungspsychologie&#8221; (Pudel, 2007, S. 162ff.); schildert die dabei passierten Fehlannahmen und noch ungel&#246;ste Fragen.
Die Ern&#228;hrungspsychologie begann laut Pudel mit dessen eigener Diplomarbeit 1967, als er heraus fand, dass Stress [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Juni-Ausgabe der Zeitschrift &#8220;Ern&#228;hrung &#8211; Wissenschaft und Praxis&#8221; reist der Ern&#228;hrungspsychologe Prof. Dr. Pudel durch die Geschichte dieser Disziplin und macht seine &#8220;Anmerkungen zur Ern&#228;hrungspsychologie&#8221; (Pudel, 2007, S. 162ff.); schildert die dabei passierten Fehlannahmen und noch ungel&#246;ste Fragen.</strong></p>
<p>Die Ern&#228;hrungspsychologie begann laut Pudel mit dessen eigener Diplomarbeit 1967, als er heraus fand, dass Stress zu einer h&#246;heren Nahrungsaufnahme f&#252;hrt, und so zur positiven Energiebilanz beitragen kann.</p>
<p><strong>Vergangenheit</strong></p>
<p>Zu Beginn setzte die Di&#228;tetik bei &#220;bergewicht auf Reduktionsdi&#228;ten, diese waren erst einmal sehr erfolgreich: das Gewicht der Patienten sank. Leider nahmen viele Patienten nach der Di&#228;t wieder zu und das Problem wurde von der Di&#228;tetik in die Psychologie abgeschoben. Man suchte nun nach der dickmachenden Pers&#246;nlichkeitsstruktur, fand sie aber nicht; allerdings fand man dickmachende Verhaltensweisen und erkannte, dass sich Adip&#246;se von Au&#223;enreizen leichter beeinflussen lassen. Werbung und anerzogene Verhaltensregeln wirken so bei Adip&#246;sen noch st&#228;rker.</p>
<p>Folglich versuchte man die Au&#223;enreize zu mindern und gab Tipps wie &#8220;nur mit Einkaufszettel in den Supermarkt gehen&#8221;. Die stark &#220;bergewichtigen blieben leider dick, und man erkannte in den 80ern die Bulimie. Diese Betroffenen hingegen setzten die Verhaltensregeln der Adip&#246;sen ohne gro&#223;e Schwierigkeiten um. Der kognitive Ansatz bei Adipositas erweis sich also, als wenig hilfreich.</p>
<p>Man erkannte, dass rigide Verhaltensvors&#228;tze bei Di&#228;ten eher zu Essst&#246;rungen f&#252;hren als es flexible tun. Des Weiteren wurde bewiesen, dass es gute und schlechte Futterverwerter gibt.</p>
<p><strong>Heute</strong></p>
<p>Pudel sieht &#220;bergewicht heute eher als Schicksal aus Veranlagung und Umwelt, denn als Schuld. Allerdings kann man gegen dieses Schicksal sehr wohl angehen. &#196;nderungen sind allerdings nur in kleinen Schritten zu erwarten und das &#196;ndern des Verhaltens stellt eine sehr gro&#223;e Herausforderung dar. Die Herausforderung ist so gro&#223;, da Essen durch die Bed&#252;rfnisse und nicht durch den N&#228;hrstoffbedarf gesteuert ist. Bed&#252;rfnisse sind aber nur schwer willentlich zu beeinflussen. Mit Vernunft hat das wenig zu tun.</p>
<p><strong>Zukunft</strong></p>
<p>Sein Verhalten in die richtige Richtung steuern &#8211; das traut Pudel den Wenigsten zu und weist auf die immer mehr technisierte Welt hin. Mehr PC-Arbeitspl&#228;tze und zahlreiche Alltagserleichterungen, dazu der auf Speicherung ausgelegte K&#246;rper, lassen Pudel zum Schluss kommen: dies f&#252;hrt den Klienten zur &#220;berforderung und somit zum Scheitern.<br />
Bei den Schulen sieht Pudel Potenzial, dort soll der Grundstein gelegt werden, die Kinder sollen gesundes Verhalten erleben und nicht nur erlernen. Geschmacksmuster und Verhaltensweisen sollen sich so einpr&#228;gen und somit soll es sp&#228;ter gar nicht zum Problem des starken &#220;bergewichts kommen. Auch der Schulsport soll mehr Anreize schaffen, damit die Kinder Gefallen an Bewegung im Alltag und sportliche Hobbies finden.</p>
<p>An den Fragen, warum einige mehr essen, als sie ben&#246;tigen, und warum sie ihr verlorenes Gewicht nicht halten k&#246;nnen, bei&#223;t sich die Wissenschaft weiterhin die Z&#228;hne aus.</p>
<p><em><strong>Eigene Meinung</strong></em></p>
<p>Ich fand den Artikel sehr interessant.</p>
<p>Das mit der Bewegung sehe ich auch so, da macht der Computer oder die Playstation einem wirklich einen Strich durch die Rechnung. Fr&#252;her war man noch im Fussballverein, heute haben viele Kinder wohl mehr Lust auf technisch unterst&#252;tzte Spielereien, mit PC oder Playstation.</p>
<p>Ich kenne das Menschenbild von Prof. Dr. Pudel nicht, aber ich erinnerte mich beim Lesen des Artikels an die Ansichten des Hirnforschers Prof. Roth, inwiewit der Mensch selbstgesteuert ist. Nach dessen Ansicht strebt unser Unbewusstes danach, seine Grundmotive zu befriedigen und belegt gemachte Erfahrungen mit Lust, Unlust und Schmerz. Unser Bewusstes strebt danach Lust zu befriedigen und Unlust und Schmerz zu meiden. So setzt das Unbewusste seine Anspr&#252;che durch.</p>
<p>Ich denke nicht, dass die Leute &#252;berfordert sind ihr Verhalten langfristig zu &#228;ndern. Sicher wird der Weg steinig und es gibt bestimmt Eigentore, aber mit der richtigen Organisation, sollten die Klienten zahlreiche Wege ausprobieren k&#246;nnen und so wird bestimmt einer darunter sein, der gen&#252;gend Bed&#252;rfnisse befriedigt, so ausreichend motiviert und so das neue Verhalten aufrecht erhalten werden kann &#8211; R&#252;ckschritte inbegriffen, versteht sich.</p>
<p>Wenn man dann mal einen lustvollen Weg f&#252;r den Klienten hat, ich denke ja, dass der Weg als Gesamtes, lustvoller als der Alltag des Klienten ist, dann kann man noch mit Belohnungsstrategien unters&#252;tzen &#8211; das sollte reichen, dass dabei einige Kilos purzeln und auch weg bleiben &#8211; hoffe ich.</p>
<p><em><strong>Weiterf&#252;hrende Links:</strong></em></p>
<p>* <a href="http://www.springer-gup.de/de/gesundheit/ernaehrung/" title="Fachzeitschrift Ern&#228;hrung Wissenschaft und Praxis ">Zeitschrift Ern&#228;hrung &#8211; Wissenschaft und Praxis</a><br />
* <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volker_Pudel" title="Wikipedia Volker Pudel">Wikipedia &#8211; Volker Pudel</a><br />
* <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Roth_%28Biologe%29" title="Gehard Roth - Wikipedia">Wikipedia &#8211; Gerhard Roth</a><br />
* <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374/did=1642976/17xot3t/index.html" title="Podcast von Gerhard Roth Mehr Motivation auf SWR2">Podcast von Gerhard  Roth &#8220;Mehr  Motivation&#8221;</a> (SWR 2)<br />
* Zusammenschrift des Inhalts des Podcasts im  Blogatelier <a href="http://www.blogatelier.de/2007/02/19/motivation-aus-sicht-der-hirnforschung/" title="Blogatelier Zusammenschrift des Podcasts Mehr Motivation Teil 1">Teil 1</a> ; <a href="http://www.blogatelier.de/2007/02/21/motivation-aus-sicht-der-hirnforschung-2/" title="Zusammenschrift des Podcasts Mehr Motivation von Gerhart Roth">Teil 2</a></p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p>1) V. Pudel “Ern&#228;hrung &#8211; Wissenschaft und Praxis”, Neu-Isenburg 2007, Heft 4, S. 162ff.</p>
<p class="akst_link"><a href="http://www.fitfuttern.de/?p=55&amp;akst_action=share-this"  title="Feed abonnieren, Beitrag emailen oder bookmarken..." id="akst_link_55" class="akst_share_link" rel="nofollow">Feed abonnieren, Beitrag emailen oder bookmarken...</a>
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		<item>
		<title>Tipps zum Abnehmen mit dem Schweinehund</title>
		<link>http://www.fitfuttern.de/2007/11/09/tipps-zum-abnehmen-mit-dem-schweinehund/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Nov 2007 15:33:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[diät]]></category>
		<category><![CDATA[verhalten]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie k&#246;nnen soviel wissen wie Sie wollen, abnehmen werden Sie nur durch Handeln. Meist bedeutet Handeln sein Verhalten zu &#228;ndern &#8211; das ist schwierig, das geht langsam und R&#252;ckf&#228;lle sind Teil dieses Prozesses. Ein bekannter Freund, wenn es ums handeln geht ist der innere Schweinehund. 
Schweinehund
Der Schweinehund ist der, der Sie an den PC oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sie k&#246;nnen soviel wissen wie Sie wollen, abnehmen werden Sie nur durch Handeln. Meist bedeutet Handeln sein Verhalten zu &#228;ndern &#8211; das ist schwierig, das geht langsam und R&#252;ckf&#228;lle sind Teil dieses Prozesses. Ein bekannter Freund, wenn es ums handeln geht ist der innere Schweinehund. </strong></p>
<p><strong>Schweinehund</strong></p>
<p>Der Schweinehund ist der, der Sie an den PC oder den Fernseher fesselt, aber eigentlich eine Sporteinheit, der Einkauf, oder das Schreiben des Protokolls auf dem Programm steht &#8211; Sie wissen wovon ich spreche?! Das Buch &#8220;Abnehmen mit dem inneren Schweinehund&#8221; endet mit elf Tipps, wie man trotz Schweinehund oder eher mit seinem Schweinehund erfolgreich abnimmt.</p>
<p><strong>Elf Tipps </strong></p>
<ul>
<li>Fassen Sie einen konkreten Entschluss und schenken Sie sich den Konjunktiv.</li>
<li>Vermeiden Sie Herkulesaufgaben und setzen Sie erst  leicht erreichbare  Ziele &#8211; nachdem Sie diese erreicht haben, k&#246;nnen Sie immer noch schnell steigern.</li>
<li>Akzeptieren Sie ihren Schweinehund, er ist notwendiger Teil ihrer Pers&#246;nlichkeit. Die Energie, um diesen zu bek&#228;mpfen, k&#246;nnen Sie gleich positiv nutzen.</li>
<li>Erforschen Sie ihr Protokoll und finden Sie heraus, was der Schweinehund Ihnen sagen will. So kommen Sie vom &#8220;Wann&#8221; zum &#8220;Warum&#8221; und finden eine L&#246;sung.</li>
<li>Unterscheiden Sie k&#246;rperlichen und seelischen Hunger &#8211; sichten Sie ihr Protokoll auf &#8220;Essen aus Frust-Mahlzeiten&#8221;.</li>
<li>Entwickeln Sie Alternativen zu Ihren mit Nachteilen verbundenen Verhaltensweisen und listen Sie diese auf.</li>
<li>Finden Sie einen Rhythmus und setzen Sie Sporttermine oder feste Essenszeiten &#8211; neue Verhaltensweisen lassen sich so leichter beibehalten.</li>
<li>Bleiben Sie dran und bevor Sie alles hinschmei&#223;en, schlafen Sie eine Nacht dr&#252;ber</li>
<li>G&#246;nnen Sie sich Freir&#228;ume und vergessen sie rigide Vors&#228;tze.</li>
<li>Trainieren Sie ihren Schweinehund, indem Sie sich Aufgaben stellen, welche mit kleinen Herausforderungen verbunden sind. Je besser Sie und ihr Schweinehund im Team sind, desto seltener wird er Sie abhalten.</li>
<li>Genie&#223;en Sie ihr Leben und sehen Sie ihr Gewichtsreduktionsprogramm nicht als Leidensweg, denn Sie leben jetzt und auch der Weg zum Ziel kann angenehmer sein, als ihr derzeitiges Dasein.</li>
</ul>
<p><em><strong>Weiterf&#252;hrende Links:</strong></em></p>
<p>* Amazon-Seite zum Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Abnehmen-Schweinehund-Lustprinzip-dauerhaft-Gesundheit/dp/3774269580/ref=pd_bbs_sr_2/303-9253451-0575466?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1194622126&amp;sr=8-2" title="Amazon-Link Buch Abnehmen mit dem inneren Schweinehund">Abnehmen mit dem inneren Schweinehund</a>&#8221;</p>
<p>* Fitfuttern-Beitrag zu rigiden und flexiblen Vors&#228;tzen &#8220;<a href="http://www.fitfuttern.de/2007/10/16/diaetplan-oder-einfach-weniger-essen/" title="Fitfuttern Di&#228;tplan oder einfach weniger essen">Di&#228;tplan oder einfach weniger essen</a>&#8220;</p>
<p class="akst_link"><a href="http://www.fitfuttern.de/?p=54&amp;akst_action=share-this"  title="Feed abonnieren, Beitrag emailen oder bookmarken..." id="akst_link_54" class="akst_share_link" rel="nofollow">Feed abonnieren, Beitrag emailen oder bookmarken...</a>
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn nur das Protokoll nicht w&#228;r&#8230;</title>
		<link>http://www.fitfuttern.de/2007/10/28/diaetprotokoll/</link>
		<comments>http://www.fitfuttern.de/2007/10/28/diaetprotokoll/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Oct 2007 22:27:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[diät]]></category>
		<category><![CDATA[protokoll]]></category>
		<category><![CDATA[verhalten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fitfuttern.de/2007/10/28/40/</guid>
		<description><![CDATA[Zu Beginn einer Beratung steht die Feststellung des Ist-Zustandes, dann werden Ziele besprochen, dann wird gearbeitet, beobachtet und meist auch protokolliert. Das Protokoll ist f&#252;r den Klienten auf den ersten Blick nerviger Mehraufwand. Die Berater sehen im Protokoll jedoch oft den Schl&#252;ssel zum Erfolg und ich zeige Ihnen in diesem Beitrag einige Protokollarten und im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zu Beginn einer Beratung steht die Feststellung des Ist-Zustandes, dann werden Ziele besprochen, dann wird gearbeitet, beobachtet und meist auch protokolliert. Das Protokoll ist f&#252;r den Klienten auf den ersten Blick nerviger Mehraufwand. Die Berater sehen im Protokoll jedoch oft den Schl&#252;ssel zum Erfolg und ich zeige Ihnen in diesem Beitrag einige Protokollarten und im Beitrag &#8220;<a href="http://www.fitfuttern.de/2007/10/30/systemisch-mit-kalender-und-handy-arbeiten/" title="Selbstorganisation mit Kalender und Handy">Systemisch arbeiten mit Kalender und Handy</a>&#8221; wie Ihnen das Protokollieren leicht von der Hand geht.</strong></p>
<p><strong>Protokollarten</strong></p>
<p>Das &#8220;<strong>Fitprot</strong>&#8221; ist Bestandteil meiner Eigenkreation &#8220;Fitlog&#8221;, eines Fitness- und Ern&#228;hrungstagebuchs in dem der Berater Einblick nimmt und mitschreibt &#8211; alles webbasiert &#8211; das GoogleOffice machts m&#246;glich. Der Klient notiert jeden Tag seine Beobachtungsfelder, den Skalenwert und eine kurze Bemerkung. Ern&#228;hrung, Sport und Work-Life-Balance waren bislang bei allen Klienten dabei. Die Werte der Skala werden vorher abgesprochen und in alltagstaugliche S&#228;tze gegossen. Weitere Beobachtungsfelder k&#246;nnen je nach Bedarf hinzugef&#252;gt werden.<br />
+ wenig Aufwand beim F&#252;hren;<br />
+ nahe am Klienten, da dieser die Skala mit ausarbeitet<br />
- viel Aufwand beim Erstellen<br />
- sehr subjektiv<br />
- Onlineoffice braucht etwas Einarbeitungszeit</p>
<p><a href="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/fitlog_prot.png" title="Fitprot"></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/fitlog_prot.png" title="Fitprot"><img src="http://www.fitfuttern.de/wp-content/uploads/fitlog_prot.png" alt="Fitprot" /></a></p>
<p align="center">(Screenshot des Fitprots)</p>
<p>Onlinegest&#252;tzt sehe ich aber doch die Zukunft, wenn sich Handys und das Internet besser koppeln lassen, bzw. wenn mehr Menschen dies tun. Beim Fitfuttern-Partner <a href="http://fddb.info/" title="Lebensmittlel und Kalorientabelle FDDB">FDDB</a> kann man beispielsweise die verzehrten Produkte direkt auf seinen eigenen <strong>Merkzettel</strong> jagen, so archivieren und erh&#228;lt seine Tagesbilanz.</p>
<p>Das <strong>Freiburger Ern&#228;hrungsprotokoll</strong> wird oft eingesetzt. Auf zwei DinA4 Seiten werden allerhand Lebensmittel gelistet und man macht &#252;ber einen gewissen Zeitraum seine Striche.<br />
+ guter Eindruck &#252;ber Ern&#228;hrung des Klienten<br />
+ wenig Aufwand zu f&#252;hren und zu erstellen<br />
- nur Ern&#228;hrung wird ber&#252;cksichtigt</p>
<p>Das <strong>DGE-Konzept &#8220;Ich nehme ab&#8221;</strong>, welches ich empfehlen kann, setzt unter anderem auf ein Ern&#228;hrungs- und Bewegungsprotokoll. Sie schreiben auf, &#8220;Wann&#8221;, &#8220;Wo&#8221; und &#8220;Was&#8221; Sie essen und &#8220;Wann&#8221;, &#8220;Wo&#8221; und &#8220;Wie lange&#8221; Sie sich bewegen. Zus&#228;tzlich gibt es eine Spalte f&#252;r ihre gezogenen Schl&#252;sse.<br />
Das Programm kann mit und ohne Berater, allein oder in der Gruppe durchgef&#252;hrt werden und bindet die Protokolle recht effizient ein: bei den 12 Programmschritten spielen die Protokolle sowohl als Doku, als auch als sp&#228;tere Arbeitsgrundlage, beispielsweise auf der Jagd nach Fallstricken bei der Speisenzubereitung, eine wichtige Rolle. Das Programm ist ein Loseblattordner und kostet rund 35 Euro (Stand: 29.10.2007). Die Protokolle von &#8220;Ich nehme ab&#8221; sind im DinA4 Format.<br />
+ Mensch wird systemisch gesehen<br />
+ Einfach zu handhaben<br />
- viel zu schreiben<br />
- gro&#223;e Zettel</p>
<p>Egal, welches Protokoll Sie w&#228;hlen, wichtig ist vor allem, dass Sie daraus Schl&#252;sse ziehen k&#246;nnen, dass es ihrem Berater wichtige Daten liefert, und dieser Sie so zielgenau unterst&#252;tzen kann. Der Kackpunkt ist meist, dass Sie das Protokoll f&#252;hren und auch f&#252;hren wollen. Es darf also nur einen minimalen Mehraufwand f&#252;r ihren Alltag bedeuten, die notwendigen Daten einzutragen.</p>
<p>Zum Beispiel ist mein Notizzettel Bestandteil meines Kalenders oder ich nutze f&#252;r zwischendurch die Sprachaufzeichnung meines Handys. Wie man aus Handy und Kalender ein minimales System zwirbelt, erfahren Sie im Folgebeitrag &#8220;<a href="http://www.fitfuttern.de/2007/10/30/systemisch-mit-kalender-und-handy-arbeiten/" title="Selbstorganisation mit Kalender und Handy">Systemisch arbeiten mit Kalender und Handy</a>&#8220;.</p>
<p><em><strong>Weiterf&#252;hrende Links:</strong></em></p>
<p>* <a href="http://www.fitfuttern.de/2007/10/28/tageszeiten-im-merkzettel/" title="Beitrag &#252;ber den Merkzettel von FDDB ">Fitfuttern-Beitrag zum neuen FDDB-Merkzettel</a><br />
* <a href="http://www.dge-medienservice.de/__%20ICH%20nehme%20ab%20-%20Programm%20zur%20Gewichtsreduktion%20__121507__.xml" title="DGE Programm Di&#228;t Ich nehme ab">DGE-Konzept &#8220;Ich nehme ab&#8221;</a><br />
* <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;ct=res&amp;cd=3&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.ernaehrung.de%2Fsoftware%2FFreiburger-Ernaehrungsprotokoll.pdf&amp;ei=vwolR-TaNIeg-gKkpKnWAg&amp;usg=AFQjCNGcnU6pMz8a-sqd4Mahwk2LULfbiw&amp;sig2=INgQeNXOsTItWUQScs0jMw" title="Freiburger Ern&#228;hrungsprotokoll">Freiburger Ern&#228;hrungsprotokoll</a></p>
<p class="akst_link"><a href="http://www.fitfuttern.de/?p=40&amp;akst_action=share-this"  title="Feed abonnieren, Beitrag emailen oder bookmarken..." id="akst_link_40" class="akst_share_link" rel="nofollow">Feed abonnieren, Beitrag emailen oder bookmarken...</a>
</p>]]></content:encoded>
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